Montag, 26. Januar 2015

Botswana wir kommen, Thakadu Bush Camp

23.01.2015
Heute beginnt der nächste Teil unseres Urlaubes. Wir wollen mit dem Auto nach Botswana, von Maun aus mit dem Flugzeug ins Okavango Delta und dann mit dem Auto zurück nach Windhoek.

Abreisefertig.
Wir verlassen unser Häuschen für längere Zeit

Fahrtweg vom 23.01.2015
Auf dem Weg nach Gobabis wollten wir uns zwei Airstrips ansehen, ob die Beschaffenheit gut ist um dort eventuell außenlanden zu können. 

Der erste Airstrip war Georgia Peter Schomartz. Leider war niemand auf der Farm. Wir konnten aber von der Straße aus einen Eindruck bekommen. Wir glauben er ist ok.


Airstrip Georgia Peter Schomartz
Als Außenlandefeld brauchbar.

Der zweite Airstrip sieht aus der Luft sehr gut und gepflegt aus. Leider war auf der Farm Donnersberg keiner da und wir standen vor verschlossenem Tor. Eine sehr gepflegte Farm lag vor uns. Schade, dass wir den Landestrip nicht besichtigen konnten.

Vor verschlossenem Tor. Keiner da.

Eine sehr gepflegte Farm.

Der Grenzübertritt in Buitepas Nord war erstaunlich unkompliziert. Es war nichts los und die Beamten sehr freundlich. Nur zwei Formulare ausfüllen und 140 Pula (ca. 14 EUR) bezahlen. nach knapp 20 Minuten waren wir durch. Das hatten wir anders befürchtet.

Die Lodge Thakadu Bush Camp hatten wir gebucht. Als wir das Eingangstor passierten sagte ich, dass diese Lodge gammelig ist. So erschien mir zumindest das Eingangstor. Christa protestierte, ich sei immer zu pessimistisch.  Dann warten wir es ab. Nach 3 km sehr schlechter Wegstrecke, nur für 4x4 Fahrzeuge stand im Prospekt, waren wir angekommen und mein Verdacht wurde von Christa bestätigt.

Eigentlich war es eine sehr schöne Lodge, toll gelegen mit einem sehr schönen Wasserloch an das sehr viele Tiere kamen. Aber es sah so aus als ob an der Lodge seit Jahren keine Wartungs- oder Renovierungsarbeiten gemacht wurden. So richtig herunter gelebt. Trotzdem haben wir gut gegessen und geschlafen.

Das Eingangstor der Lodge.

Das Fenster rechts neben meinem Kopf war von innen mit Zeitungspapier gegen die Sonne verdeckt. Das Kabel am Balken oben im Tor kann man auch besser verlegen.



Mittwoch, 21. Januar 2015

Das war noch mal ein super Flugtag

20.01.2015
Da soll noch mal jemand sagen im Januar könnte man in Namibia nicht mehr große Strecken fliegen.
Ein super Wetter. Wir sind 775 km geflogen und es ging bis auf 5.000 m. Die Cracks, die noch hier in Namibia sind, haben alle über 1.000 km geflogen.

Flugweg vom 20.01.2015
Fazit: 775 OLC Km, Schnitt: 122 km/h, Flugzeit: 6h 39min
Hier der Flug:
http://www.onlinecontest.org/olc-2.0/gliding/daily.html?df=&sp=2015&rt=olc&st=olc&c=NA&sc=

Mit diesem Flug endet unsere Fliegerei in Namibia für dieses Saison. Es war mal wieder großartig. Jetzt wird der ARCUS in den Container verladen und dann, am 23.01.2015, kommt der zweite Teil des Urlaubes. Unsere Reise nach Botswana und in das Okawango Delta. Darüber werden wir auch hier im Blog berichten.



Dienstag, 20. Januar 2015

Das Wetter kommt wieder (5.000m Blauthermik)

19.01.2015
Nachdem wir zwei Tage nicht geflogen sind, haben wir heute wieder einen schönen Flug unternommen. Es war wieder Blauthermik angesagt, dieses mal aber mit guten Arbeitshöhen. Ganz entfernt im äußersten Nordwesten sollte es auch Wolken geben.

Flugweg vom 19.01.2015
Bei Gollschau, ganz oben links im Nordwesten, trafen wir auf die ersten Wolke. Nördlich davon war es sehr schön ausgebildet und die schönsten Wolken waren zu sehen. Aber dort ist die TMA von Windhoek, in die wir nicht einfliegen dürfen. Nach drei Wolken war Schluss mit Wolken und wir mussten den Flug im Blauen fortsetzen.

Unsere einzigen nutzbaren Wolken
Aber auch im Blauen waren sehr gute Aufwinde auffindbar.

Fazit: 558 OLC Km, Schnitt: 121 km/h, Flugzeit: 4h 44min
Hier der Flug:
http://www.onlinecontest.org/olc-2.0/gliding/flightinfo.html?dsId=4140564


Arnhem Höhle

17.01.2015
Da für heute noch schlechtere Blauthermik angesagt war, entschieden wir uns für einen Ausflug.

Etwas nördlich von Bitterwasser gibt es die größte Höhle Namibias. Die Arnhem Cave mit insgesamt 4 km Wegen.

http://www.namibian.org/travel/lodging/private/arnhem.htm

Wir wollten dort nicht rein, weil Christa meinte darin würde sie Beklemmungen bekommen. Aber wir wollten die Landschaft sehen.

Die Fahrt zur Arnhem Cave
Die Hinfahrt dauerte ca 2,5 Stunden und führte durch sehr abwechslungsreiche Landschaften. An dem Campingplatz unterhalb der Höhle angekommen, haben wir nach dem Höhleneingang gefragt. Gustav, ein schwarzer Mitarbeiter fand sich bereit mit uns zu fahren und uns den Weg zur Höhle zu zeigen. Es war ein sehr abenteuerlicher Weg.

Der Eingang zur Arnhem Cave
Die Höhle selbst war schon sehr beeindruckend (von außen). Es befinden sich tausende von Fledermäusen in der Höhle. In den 30er Jahren hat man den Kot abgebaut und als Dünger verkauft. Es wird geschätzt, dass noch ca. 15.000 Tonnen Dünger in der Höhle sind. Entsprechend hat es gestunken.




Montag, 19. Januar 2015

Miese Blauthermik

16.01.2015
Nachdem wir gestern nicht geflogen sind und der Wetterbericht die letzten Tage eigentlich immer zu pessimistisch war, sind wir heute geflogen.

Schwache Blauthermik war vorhergesagt. Wir glaubten das nicht. Gestern noch die große Feuchte in der Luft mit Gewittern und heute soll Blauthermik sein? So schnell kann sich das Wetter nicht umstellen, glaubten wir. Doch es kam so.

Wir sind gegen Mittag gestartet. Nach zwei Stunden schwitzen, maximalen Aufwinden von 1,0 m/s und einer sehr geringen Höhe haben wir an der 30 km entfernten Derm Pfanne den Motor benutzt und sind nach Hause geflogen.

Rechtzeitig zum Kaffee waren wir wieder in Bitterwasser.

Den Pool genossen

15.01.2015
Heute war Pool Tag angesagt. Der Wetterbericht meinte, es sollen recht schnell Gewitter kommen. Es kam zwar anders, der Nachmittag wurde fliegerisch sehr gut, unsere englischen Freunde flogen über 900 km, aber wir hatten uns für relaxen am Pool entschieden. Sehr erholsam.

Am Pool herrscht Hochbetrieb ;-)



Donnerstag, 15. Januar 2015

Man merkte noch die Feuchtigkeit von Gestern

14.01.2014
Nachdem gestern Flugpause war wollten wir heute wieder mal fliegen.

Flugweg vom 14.01.2015
Die Gewitter, die zum Glück gestern zum größten Teil an Bitterwasser vorbei gezogen sind, haben jedoch den Boden in weiten Bereichen unseres Fluggebietes nass gemacht. Das freut die Farmer und der Allgemeinen Zeitung sind die Niederschlagsmengen Überschriften wert. Wasser ist in Afrika lebenswichtig. Für uns bedeutete es jedoch, dass dort, wo der Boden feucht war, die Thermik deutlich schlechter war. Zu erkennnen wo das zutraf war nicht einfach. Trotzdem hatten wir einen schönen Flug.

Fazit: 431 OLC Km. Schnitt: 105 km/h, Flugzeit: 4h 23min
Hier der Flug:
http://www.onlinecontest.org/olc-2.0/gliding/flightinfo.html?flightId=-373373067



Eine kleine Kalahari Tour

13.01.2015

Heute haben wir einen weiteren schönen Urlaubstag gehabt, an dem wir nicht geflogen sind.
Wir haben die Gelegenheit genutzt um uns wieder ein mal ein wenig von Namibia anzusehen. Aus der Luft hatten wir schon oft die Straße, welche parallel zu den Kentani Pfannen verläuft gesehen und sind diese heute gefahren. Eine Strecke von ungefähr 1,5 Stunden (langsam gefahren) und sehr schön. Kalahari live.
Die blaue Strecke ist sehr schön.
Die Kalahari pur.
Hie kann man problemlos landen.
Also markieren für den Außenlandekatalog.








Dienstag, 13. Januar 2015

Immer in Platznähe

12.01.2015

Heute waren wieder Regen und Gewitter für den Nachmittag angesagt. Wir sind deshalb immer in Platznähe geflogen. Ein schöner, entspannter Flug.

Flugweg vom 12.01.2015
Hier der Flug: 457 OLC km, Schnitt: 112 km/h, Flugzeit: 4h 22min

http://www.onlinecontest.org/olc-2.0/gliding/flightinfo.html?flightId=-555119944




SSN Sitzung

11.01.2014
Heute war Verbandsarbeit angesagt. Ich bin seit einem Jahr Vorsitzender des Bitterwasser International Flying Clubs und als solcher musste ich heute zur Sitzung der SSN (Soaring Society of Namibia), also des Namibischen Dachverbandes.

Die Sitzung fand im ca. 70 km entfernten Kiripotib statt. Neben der Farm und dem dortigen Flugplatz betreibt Frau Hase, die Ehefrau des Farmers, eine Boutique und Künstlerwerkstatt.

http://www.kirikara.com/

Klar das Christa dort schöne Teppiche für unsere Hütte gefunden hat.

Die Sitzung war so weit erfolgreich und wir hoffen im nächsten Jahr wieder schön und erfolgreich in Namibia Segelflug betreiben zu können.

Dass an diesem Tag sehr gutes Wetter war, brauche ich wohl nicht zu erwähnen. Das hat was mit Murphys Gesetzen zu tun.