Sonntag, 25. Februar 2018

18.02.2018 Epupa Falls, der nördlichste Punkt unserer Reise

18.02.2018
Weiter nach Norden war die Devise. Heute ging es bis zu den Epupa Falls.
Fahrstrecke vom 18.02.2018
Der letzte Teil der Strecke ist sehr interessant, da er quer zu vielen Rivieren führt. Riviere sind Flüsse, die nur kurzzeitig fließen, wenn es in der Nähe, meist in den Bergen, geregnet hat. Es ist immer spannend. Kommt man durch oder nicht.

Solche Durchfahrten sind ja einfach.

Da wird die Durchfahrt schon spannender. Wie tief ist das Wasser?
In diesem Fall sind Fahrspuren zu sehen.
Das bedeutet, ganz langsam durch.

Die sind wohl nicht langsam genug gefahren.
In dem Wasser können Steine und tiefe Löcher sein.
Im  Vordergrund eine Frau in der typischen Herero Tracht.
Wir konnten Ihnen, außer einer Flasche Wasser zu geben,
 nicht helfen. Aber sie kamen selber klar.
Wir waren genau zur richtigen Jahreszeit an den Epupa Falls. Es war sehr viel Wasser im Kunene, der die Grenze zu Angola bildet.

Der Wasserfall von der Lodge aus.
Ein Guide bot uns an, den Wasserfall von der schönsten Seite zu zeigen. Allerdings würde das einen kleinen Fußmarsch durch Randbereiche bedeuten. Wir haben kurz überlegt und dann  gesagt: "Na Ja der wird sich und uns ja nicht umbringen wollen." Also ging es abends los. Vorweg gesagt, es war grandios.
Da müssen wir durch. Aber es kam noch besser.
Die erste Belohnung für die nassen Füsse.



Und weiter geht es. Immer näher ran an den Wasserfall.
Der Mainfall in seiner ganzen Breite.



Vom Mainfall ging es einen kleinen Weg weiter Richtung des Flusses. Je weiter wir kamen desto besser wurde das Panorama und man konnte die Fälle auf der Angola Seite sehen. Insgesamt sind es 31 einzelne Wasserfälle.

Die Epupa Falls in der gesamten Breite


Bei dieser Tour haben wir ein junges Chinesisches Paar kennen gelernt. Pan und Helen. Es waren ja die ersten Chinesen mit denen wir mal etwas mehr Kontakt hatten. Aber wenn alle Chinesen so humorvoll und schlagfertig sind wie Pan, dann ist das ein nettes Volk.

Die Epupa Falls Lodge




Samstag, 24. Februar 2018

17.02.2018 Fort Sesfontein

17.02.2018
Da es bis zu unserem Ziel, den Epupa Falls zu weit ist, haben wir in der Lodge "Fort Sesfontein" übernachtet. Die Fahrt ging über den Grootberg Pass, der nicht spektakulär aber schön ist.

Fahrstrecke vom 17.02.2018

Grootberg Pass

Fort Sesfontein

Beim Frühstück






16.02.2018 White Lady und weiter zur Kaoko Bush Lodge

16.02.2018
Morgens früh um 08:00 ging es los mit dem Fußmarsch von einer Stunde bis zur Höhlenmalerei. Um Vandalismus zu vermeiden darf in dieses Gebiet nur noch mit Guide gegangen werden.
Der Weg war schön und es tat gut, nachdem wir so viele Tage immer nur im Auto gesessen hatten, sich wieder einmal zu bewegen.

Eine Stunde hin und eine Stunde zurück. Mit Guide.
Ein schöner Weg.
Die White Lady (neue Forschungen haben festgestellt, dass es sich um einen Mann handelt) ist eigentlich enttäuschend. Ich hatte mir mehr darunter vorgestellt. Gutes Marketing wirkt.
Naja, aber es ist halt sehr alt. Mehrere tausend Jahre, so heißt es.

Die Höhle mit den Felsmalereien

Wenn man genau hinschaut kann man in der Bildmitte
die White Lady erkennen.

Nach dem Besuch der White Lady ging es weiter Richtung Norden zur Kaoko Bush Lodge.
Eine recht nette Lodge, aber wieder keine Klimaanlage.

Fahrstrecke vom 16.02.2018








15.02.2018 Brandberg, White Lady Lodge

15.02.2018

Die White Lady ist eine Felszeichnung, die mehrere tausend Jahre alt sein soll. Da wir dort noch nie waren, wollten wir uns das Weltkulturerbe also mal ansehen. Um es direkt vorweg zu nehmen, eigentlich waren die Malereien enttäuschend. Gutes Marketing eben.

Also ging es erst einmal weiter nordwärts.

Fahrstrecke vom 15.02.2018
Übernachtet haben wir in der Brandberg White Lady Lodge. Der Eingang zur White Lady befindet sich ca. 21km von der Lodge entfernt. Das Mädel an der Rezeption in der Lodge meinte, als wir um ca. 14:30 Uhr ankamen, dass es noch ok wäre, wenn wir heute zur White Lady fahren. Was wir nicht wussten war, dass es vom Eingang zum Park bis zur Felsmalerei nochmals eines Fußmarsches von 1.5 Stunden bedarf. Dieser Weg darf nur mit Guide gegangen werden. Der Guide aber sagte:" Es ist jetzt am Nachmittag viel zu heiß um dorthin zu gehen. Besser morgen früh." Na toll, das hätte uns die Tussi an der Rezeption direkt sagen können, dann hätten wir uns 42km gespart.

Die Swimmingpool Anlage der White Lady Lodge
In der Lodge hatten wir dann Zeit den Pool zu nutzen. Am Abend kam sehr starker Wind über eine lange Zeit auf, der viel Sand mit sich brachte. Wir hatten in unserem Zimmer am Abend überall Sand und es war sehr warm.

Im Hintergrund ist der Sand zu sehen,
der recht bald auch bei uns war.
Einige Lodges in Namibia haben umgestellt auf Solarstrom und haben die Verbindung ins NamPower Netz gekappt. Das bedeutet: Keine Klimaanlage, nur Funzellampen und keine Steckdosen im Zimmer um die Handys zu laden. Das Laden geht nur im Bereich des Restaurants und dort liegen dann alle Handys. Morgens kann man sich dann eins aussuchen und mitnehmen.




14.02.2018 Gamsberg-Pass, Kuiseb-Pass bis zur Etusis Lodge

14.02.2018
Es geht nordwärts.

Fahrstrecke vom 14.02.2018
Erst über den Gamsberg-Pass und dann über den Kuiseb-Pass. Eine landschaftlich sehr schöne Strecke.

Der Gamsberg-Pass


Auf der C32 Richtung Norden


Übernachtet wurde in der Etusis Lodge.

Beim Frühstück in der Etusis Ladge






13.02.2018 Nachmittags, H.E.S.S.

13.02.2018
Nachdem wir den Vormittag mit dem Vater unseres Bitterwasser Verwalters auf dem Gamsberg verbracht haben, wurden wir von ihm eingeladen uns die Teleskope in Gollschau anzusehen.
Toni ist beim H.E.S.S. https://de.wikipedia.org/wiki/High_Energy_Stereoscopic_System der Verwalter.

Das große Teleskop
Es war sehr interessant. Die Arbeiten mit dem Teleskop erfolgen immer Nachts bei totaler Finsternis. Deshalb waren die Teleskope am Nachmittag in der Parkstellung. Am großen Teleskop waren Reparaturarbeiten an der Aufnahmekamera notwendig. Deshalb wurde dieses Bauteil ausgefahren und es wurde der Fehler gesucht. Das Kamera Modul wiegt 2,8 Tonnen und ist bestückt mit 2048 Photosensoren, jeder Menge Elektronik und pneumatischer Regelung.

Das ausgefahrene Kamera Modul
Vor den Photosensoren befinden sich Schutztüren

Blick von hinten in das Kamera Modul.
Der Fehler wurde schnell gefunden.
Pneumatik eben.

Übernachtet haben wir nochmals in der Hakos Guest Farm




Freitag, 16. Februar 2018

12.02.2018 und 13.02.2018 vormittags, Gamsberg

12.02.2018
Heute ging es ab zur Hakos Guest Farm, in der Nähe des Gamsberges.
Fahrstrecke vom 12.02.2018
Der Gamsberg wird von uns Segelfliegern gerne als Wendepunkt im Norden verwendet. Aus der Luft kannten wir ihn also.

Gamsberg Plateau aus der Luft.
Er ist der zweithöchste Berg in Namibia.
Der Vater unseres Verwalters Ingo, Toni arbeitet für das Max Plank Institut in Namibia am H.E.S.S. https://de.wikipedia.org/wiki/High_Energy_Stereoscopic_System
Das Max Plank Institut hat vor Jahren das Plateau gekauft und jetzt stehen dort ein paar kleine Sternwarten und ein großer Antennenturm. Toni wollte auf das Plateau fahren um dort Wartungsarbeiten vorzunehmen. Das war Klasse, denn so konnten wir mitfahren. Der Besuch des Plateaus ist sonst sehr schwierig, da nur ganz wenige Personen die Erlaubnis haben die "Straße" zum Plateau zu befahren.

Übernachtet haben wir in der Hakos Guest Farm, die komplett auf Astronomie ausgerichtet ist.
Im Hintergrund die Hakos Farm mit den Sternwarten.
13.02.2018
Das war ein Tag!!
Wir mussten früh aufstehen. Um 07:15 war das Treffen angesagt. Neben Toni war noch Fricky und zwei Österreichische Forscher des H.E.S.S. dabei.
Von Links: Fricky, Toni, Christa und die beiden Österreicher.
Vom Treffpunkt ging es mit den eigenen Fahrzeugen 45 Minuten bis zur Weener Farm. Schon diese Anfahrt war abenteuerlich.
Die Anfahrt zur Weener Farm

Es hatte gestern geregnet.
Von der Weener Farm ging es mit einem Fahrzeug, einem Toyota Landcruiser, weiter. Nicki, der Besitzer der Farm war unser Fahrer. Mit einem anderen Fahrzeug wäre es auch nicht gegangen.

Die Auffahrt war schon ein Abenteuer. Enge Wege und steiler Abgrund ist eine schlechte Kombination.
Das ist ernst gemeint.

Enge Wege und steiler Abgrund ist eine schlechte Kombination.


Endlich oben. Links Nicki unser Fahrer.

Ein Blick zurück auf die "Strasse".
Grandios.

Ein Frühstück in luftiger Höhe.

Grandiose Ausblicke sind der "Lohn der Angst".


Toni und Fricky müssen arbeiten.
Fricky steigt gerade unten in den Turm ein
und Toni ist schon auf der ersten Plattform.
Und jetzt kam die Abfahrt. Diese war wesentlich aufregender als die Auffahrt. Wenn man hört wie die Reifen rutschen und das in der Kurve, wo geradeaus der Abhang ist ....


Man beachte auch den Kommentar von Christa am Ende des Videos.









Donnerstag, 8. Februar 2018

04.02.2018 und 05.02.2018 Hardap Dam und zurück nach Bitterwasser

04.02.2018
Heute sind wir von der Torgos Lodge an den Hardap Dam gefahren.

Fahrstrecke vom 04.02.2018
Das Hardap Dam Resort ist vor zwei Jahren vollkommen renoviert worden und ist jetzt in bestem Zustand. Die Zimmer waren groß und freundlich. Allerdings durch die Steinbauweise sehr warm. Selbst drei Klimaanlagen haben die Kühlung nicht geschafft.

Hardap Dam Resort

Blick vom Balkon
05.02.2018
Den Vormittag haben wir im Hardap Game Park verbracht. Für eine Rundfahrt durch den Park braucht man ca. drei Stunden. Es ist eine sehr karge Landschaft aber es hatte sehr viele Tiere. Besonders viele Oryx.
Hardap Game Park



Eine sehr interessante Landschaft. Ganz anders als die Kalahari.

Krater Berge

Aussichtspunkt
Einkaufen in Mariental und Rückfahrt nach Bitterwasser schlossen diesen Teil unseres Namibia Aufenthaltes ab. Jetzt bleiben wir erst mal wieder ein paar Tage in Bitterwasser und planen den nächsten Trip in den Norden Namibias.






03.02.2018 Kgalagadi Transfrontier Park, fünfter Tag

03.02.2018
Vom Nossob Camp in die Torgos Lodge.

Heute ging es wieder raus aus dem Park.
Fahrstrecke vom 03.02.2018
Auch heute hatten wir direkt morgens die interessanteste Begegnung.
Am Weg saß ein Gepard unmittelbar neben seiner Beute, einem jungen Springbock.

Rechts im Bild das Beutetier
Übernachtet haben wir in der Torgos Lodge. Außer im Park ist in den Lodges zur Zeit nichts los und meistens sind wir die einzigen Gäste.


Torgos Lodge

Christa genießt ein kühles Bad.

Unsere Hütte in der Torgos Lodge
Mit den Lodge Eigentümern Lara und Manus Kotze






Mittwoch, 7. Februar 2018

02.02.2018 Kgalagadi Transfrontier Park, vierter Tag


02.02.2018
Fahrt vom Nossob Camp nach Norden und Rückkehr nach Nossob. 

Heute ging es weiter Richtung Norden bis fast nach Grootkolk.

Fahrstrecke vom 02.02.2018
Der Park ist landschaftlich nördlich von Nossob nicht mehr so reizvoll wie auf den anderen Strecken. Hinzu kommt, dass der Sandweg ca 50cm tief ist und neben dem Weg Büsche die Aussicht versperren. Es blieben also nur die Wasserlöcher um Tiere sehen zu können. Aber da kam dann die Sensation!


Gleich am ersten Wasserloch konnten wir Löwen beim Sex beobachten.
Die Löwin lag auf der Seite und war tief am Schlafen. Er war halb wach und dabei sich etwas zu putzen. Wobei wir den Eindruck hatten gleich wird auch er einschlafen. 

Zwei Löwen direkt am Weg

Doch dann besann er sich eines anderen, stand auf und beleckte die Löwin kurz von hinten. Woraufhin diese sich sofort in aufrechte Position brachte und er sie dann bestieg. Das zeigt das Video. Dass Sie allerdings am Ende sofort wieder in den Tiefschlaf verfällt???


Auch heute haben wir außer Löwen wieder viele andere Tiere gesehen.

Übernachtet haben wir wieder im Nossob Camp.