Freitag, 10. November 2017

Die erste Woche ist rum. Hammerwetter

10.11.2017
Die erste Woche hier in Bitterwasser ist rum und ich habe bisher nichts in den Blog geschrieben. Einerseits war wenig Zeit, andererseits hatte ich nicht die richtige Lust mir die Zeit für den Blog zu nehmen.

Jetzt der Reihe nach.

Der Flug mit Air Namibia verlief ohne besonderen Vorkommnisse. Der Flug war ruhig und wir konnten einigermaßen gut schlafen. Wir waren so ziemlich die ersten Gäste hier auf der Lodge.

Noch sind wir hier so ziemlich alleine
Ich hatte in meiner Eigenschaft als "Airspace Administrator" in der SSN (Soaring Society of Namibia) noch einen Termin in Windhoek und auch sonst noch einiges zu erledigen, bis ich endlich am 08.11.2017 den endgültigen Luftraum veröffentlichen konnte.

Der neue Luftraum. Wir haben jetzt zwar ein paar
TMZ Gebiete, aber mit Transponder dürfen wir
dort ohne weiteres einfliegen.
Christa hat die Zeit genutzt und die Finisher T-Shirts verteilt. Mittlerweile ist es schon ein Standard, dass alle Angestellten dieses T-Shirt bekommen. Christa's alte Beziehungen zur Deutschen Bank ermöglichen es, dass wir die, beim JP Morgan Chase Lauf übrig gebliebenen Shirts, bekommen.

Das Team der Wäscherei in den neuen Shirts
Geflogen sind wir in dieser Woche natürlich auch. Das Wetter war so gut wie nie. Das haben wir Anfang November noch nie erlebt.

Unsere bisherigen Flüge:
04.11.2017 Erster Flug Systemcheck.
https://www.onlinecontest.org/olc-2.0/gliding/flightinfo.html?flightId=-2011077857 
05.11.2017 Ein geiler Tag. 800km
https://www.onlinecontest.org/olc-2.0/gliding/flightinfo.html?flightId=-1925397560

06.11.2017 Die Umwege sind den Regenschauern geschuldet
https://www.onlinecontest.org/olc-2.0/gliding/flightinfo.html?flightId=-1837520517
Noch sind die Schauer einfach zu umfliegen,
aber besser ab nach Hause bevor es zu dicht wird.

08.11.2017 1.000km Der Hammer.
https://www.onlinecontest.org/olc-2.0/gliding/flightinfo.html?flightId=-1664860058
Der beste Bart den wir je hatten. 9.9 m/s Steigen integriert.
Insgesamt brachte der Bart 1.100 m Höhengewinn
mit einem mittleren Steigen von 6.1 m/s
Geschafft!! 1.013 km und das in 840 m über Grund
in unmittelbarer Nähe von Bitterwasser.
Und zum Abschied dieses Superfluges noch
ein toller Sonnenuntergang.
Bei der Landung hatten wir ca. 40 km/h Wind und weil
der genau aus Westen kam mussten wir genau gegen die
Sonne landen. Damit wir nicht geblendet wurden,
sind wir absichtlich erst kurz nach Sonnenuntergang gelandet.
Die Pfanne liegt schon im Dunkeln.


Den 09. und 10.11 haben wir ruhig verbracht.














Sonntag, 22. Januar 2017

20.01.2017 bis 22.01.2017 ARCUS Verladen und auf die Reise bringen

20.und 21.01.2017
Jetzt ist es wieder so weit. Der ARCUS muss in den Container für die lange Reise nach Deutschland.

Der ARCUS abgerüstet
Hier müssen noch zwei ARCUS rein.

22.01.2017
Der Zoll ist da, die Container werden verplombt, auf die Trucks geladen und ab gehts nach Walfish Bay um dort auf das Schiff verladen zu werden.

Die Trucks stehen bereit
Gute Reise! Hoffentlich kommt alles gut an.
Es war wieder eine tolle Saison. Der ARCUS hat ohne technische Probleme durchgehalten. 163 Stunden sind wir geflogen. 57 Stunden sind Elmar und Horst geflogen. Wir waren an insgesamt 33 Tagen in der Luft.

Wir hatten sehr viel Freude beim.Fliegen und auch an den Tagen an denen wir nicht geflogen sind.

Viele alte Freunde haben wir getroffen und einige neue hinzugewonnen. 

Am 29.01 geht unser Rückflug. Wir machen noch einen Ausflug in den Süden von Namibia und kommen um Auf Wiedersehen zu sagen noch 2 Tage nach Bitterwasser zurück.




Samstag, 21. Januar 2017

18.01.2017 und 19.01.2017 Abschiedsflüge

18.01.2017
Das Wetter wurde erst am Nachmittag gut. Wir sind um 14:30 loc. gestartet. Erst Richtung Nossob Gabel, dort gewendet und zurück bis Pokweni. Eine schöne Wolkenaufreihung Richtung Südosten konnten wir schön mitnehmen. 500 km am Nachmittag. Das war schön.

Flugweg vom 18.01.2017
Hier der Flug: http://www.onlinecontest.org/olc-2.0/gliding/flightinfo.html;jsessionid=EBD260A05D6B25C24ECF289C595E61F5?flightId=-1295617197

Fazit: 514 OLC km, Schnitt 113 km/h, Flugzeit: 4 Stunden 45 Minuten


19.01.2017
Heute ist unser letzter Flugtag. Es war gutes Wetter vorher gesagt und an der Namib Kante sollte sich eine Konvergenzlinie bilden. Wir sind früh gestartet. Um 12:00 loc.

Flugweg vom 19.01.2017
Bedingt durch den frühen Start ging es Anfangs noch nicht so richtig hoch und wir sind vorsichtig immer die Strasse als Aussenlademöglichkeit entlang geflogen. Zwischen Rehoboth und dem Gamsberg ging es dann endlich mal richtig hoch. Wobei das auch nur 4.000 m waren.

An der Namib Kante hatte sich eine Konvergenz gebildet, die aber sehr stark mit Schauern und Gewittern durchsetzt war. Wir hatten nicht den Mut so weit westlich in das Dunkle hinein zu fliegen und sind deshalb außerhalb der Konvergenz geblieben.

Eigentlich müsste man noch näher ran. Aber Blitze ließen
uns respektvollen Abstand halten

Wir landeten sehr früh, da wir noch den ARCUS für das morgige Verladen vorbereiten wollten.


Anflug auf die Piste 09 Hangar








16.01.2017 und 17.01.2017 Pause

16.01.2017 und 17.01.2017
Da wir gestern und vorgestern schön und lange geflogen sind, haben wir zwei Tage Pause eingelegt. Zudem ist das Wetter wieder schlechter geworden.

Die Pfanne ist mittlerweile zu einem See geworden. Wir haben jetzt den Bungalow "Mit Seeblick".

Seeblick







14.01.2017 und 15.01.2017 Zwei schöne Flugtage

14.01.2017
Nach der langen Regenpause sind wir heute endlich wieder einmal geflogen. Es ging zwar nicht bombastisch, aber besser als ein normaler Sommertag in Deutschland war es allemal.

Flugweg vom 14.01.2017

Hier der Flug: http://www.onlinecontest.org/olc-2.0/gliding/flightinfo.html;jsessionid=EBD260A05D6B25C24ECF289C595E61F5?flightId=-1641639070

Fazit: 478 OLC km, Schnitt: 99,8 km/h, Flugzeit: 5 Stunden 00 Minuten


15.01.2017
Das war mal wieder Namibia Wetter.
Der erste Schenkel ging nach Nordwesten. Dann die Namib Kante entlang nach Süden. Es war zwar keine Konvergenz, aber schöne Aufreihungen von Wolken ließen uns schnell voran kommen. Im Süden, i Helmeringhausen haben wir gewendet, sind noch ein Stück Richtung Norden geflogen um dann bei Maltahöhe auf Heimatkurs zu drehen. Über 800 km und eine Flugzeit von knapp 7 Stunden reichen Christa und mir vollkommen aus.

Flugweg vom 15.01.2017

Fazit: 812,3 OLC km, Schnitt 125,2 km/h, Flugzeit: 6 Stunden 43 Minuten


Montag, 16. Januar 2017

09.01.2017 bis 13.01.2017 Regenperiode und Funktionärstätigkeit

Vom 09.01 bis 13.01.2017 sind wir nicht geflogen. Es war schlechtes Wetter. Jedenfalls für unseren Geschmack. Unser englischen Freunde, die immer nur solches Wetter haben, fanden es gar nicht so schlecht und haben in dieser Zeit einige größere Flüge gemacht.





Die Kinder finden es toll, mal nicht am Pool sondern
im See zu spielen

Die Spätnachmittage wurden in gemütlicher Runde
vor unserem Bungalow verbracht

Ich hatte in diesen Tagen am 10.01.2017 mit drei Kollegen vom Bitterwasser-Board ein Meeting bei der Namibischen Luftfahrtbehörde NCAA in Windhoek. Am Freitag dem 13.01.2017 war dann ein Meeting bei der SSN Segelflugvereinigung in Kiripotip, bei der mal gerade das gesamte Executive Board ausgewechselt wurde. Wer schon mal in der Vereinsführung tätig war kann sich vorstellen, dass dieser gesamte Prozess sehr zeitraubend war. Insofern war ich über das schlechte Wetter gar nicht böse und habe mich mit den Namibianern über den "guten Regen" gefreut.


08.01.2017 Blauthermik

08.01.2017
Für heute war mäßige Blauthermik angesagt. Also keine Wolken.

Wir sind zuerst Richtung Rehoboth geflogen. Es ging nicht sehr gut voran und nach drei Stunden "Sonnenbaden" hatten wir keine Lust mehr und sind gelandet.

Flugweg vom 08.01.2017
Fazit: 338 OLC Km, Schnitt: 112 km/h, Flugzeit: 3 Stunden 12 Minuten


06.01.2017 bis 08.01.2017 Der deutsche Botschafter besucht Bitterwasser

Am Freitag dem 06.01.2017 Abends ist der deutsche Botschafter in Namibia, Herr Schlaga, auf einen Wochenendbesuch zu uns gekommen. Also hoher Besuch!!!

Wir hatten ihn bereits im Februar eingeladen und haben uns gefreut, dass er die Einladung angenommen hat.

Bereits beim Abendessen konnten wir seine freundliche Art kennen lernen. Am Samstag sind er und seine Frau sowohl im Motorflugzeug von Dirk Reich als auch im Segelflugzeug mitgeflogen. Sie haben beide lange ausgehalten und erst nach ca. 2 Stunden Segelflug wurde gelandet.

Der Deutsche Botschafter in Namibia
Herr Christian Matthias Schlaga

Frau Eva Schlaga, die Ehefrau des Botschafters
Beim Abendessen am Samstag kam die Diskussion auf, das Sternbild "Kreuz des Südens" könne man zur Zeit nicht sehen. Ich habe dem widersprochen und dann sind wir nach dem Essen zu unserem Bungalow auf die Terrasse gegangen, von wo aus wir den fantastischen Sternenhimmel von Namibia sehr gut sehen können. Und dann kam das "Kreuz des Südens" hoch und auch die zugehörigen Zeigesterne waren zu sehen.

Es war eine sehr gemütliche Runde auf der Terrasse und der Abend endetet erst nach Mitternacht.


07.01.2017
Wahrend der Botschafter geflogen ist haben wir unseren ARCUS auch aktiviert. Wir sind erst spät, um 14:30 loc, gestartet. Anfangs ging es noch nicht so richtig hoch, aber nach ca. einer Stunde haben wir ein Konvergenz auf- und abfliegen können die von Marienthal bis zum Luftraum stand. Das war toll. Nur gerade aus und das sehr schnell. Der Schenkel vom Süden bis in den Norden war 135 km mit einem Schnitt von 176 km/h

Flugweg vom 07.01.2017

Hier der Flug: http://www.onlinecontest.org/olc-2.0/gliding/flightinfo.html;jsessionid=55ECBF79AB5860E6F66C143181069877?flightId=2047354003

Fazit: Am Spätnachmittag noch 491 OLC km, Schnitt: 111 km/h über alles, Flugzeit:  4 Stunden 37 Minuten







Sonntag, 8. Januar 2017

05.01.2017 bis 06.01.2017 Das schlechte Wetter hält an

05.01.2017
Die Wettervorhersage war schon nicht sehr gut.
Niedrige Basis und Schauer mit Abdeckungen ließen nicht so richtiges Namibia Feeling aufkommen.
Wir sind trotzdem ein wenig geflogen.

Flugweg vom 05.01.2017
Fazit: 287 OLC km, Schnitt 119 km/h, Flugzeit: 2 Stunden 47 Minuten

06.01.2017
Wenn es morgens so aussieht wird es meistens nichts mehr an dem Tag mit Fliegen.
So war es denn auch.

Die Pfanne am 06.01.2017 morgens




Donnerstag, 5. Januar 2017

02.01.2017 bis 04.01.2017 Temperatursturz und guter Regen


In den letzten Tagen hat es hier einen Wetterumschwung gegeben. Die Tageshöchsttemperaturen sind auf 28 Grad gefallen. Das mindert die Segelflugmöglichkeiten drastisch.

Was wir Segelflieger als sch... Wetter empfinden freut die Mehrheit der Menschen hier sehr.

Die AZ (Allgemeine Zeitung von Namibia) schreibt in ihrer Ausgabe vom 04.01.2017:

Namibia atmet auf: Neues Jahr startet mit viel Regen
Einen besseren Jahresbeginn kann man sich für Namibia kaum vorstellen: Dunkle Wolken und rauschender Regen - darauf hat das Land seit Monaten gewartet. Als „Neujahrs-Geschenk“ konnte man sich landesweit über gute Niederschläge freuen. 90 Millimeter fielen beispielsweise auf der Farm Goedemoed bei Hochfeld, ist der Facebookseite „Reën in Namibia“ zu entnehmen.

Christa und ich haben die Gelegenheit genutzt um unsere Patenfamilie zu besuchen. Leider waren die beiden großen Jungs gerade in Windhoek. Die anderen haben sich aber über die Weihnachtsgeschenke sehr gefreut.

Ein Teil unserer Patenfamilie
Christa mit Maria-Theresa, Anna-Lisa und Faith

Auf der Rückfahrt von Derm nach Hoachanas hatten wir einige Wasserdurchfahrten zu bewältigen.

Es hatte vorher kräftig geregnet.
Ohne Allrad geht hier nichts mehr.
Für Segelflieger: Die Basis ist wegen der
geringen Temperatur sehr tief.