Freitag, 16. Februar 2018

12.02.2018 und 13.02.2018 vormittags, Gamsberg

12.02.2018
Heute ging es ab zur Hakos Guest Farm, in der Nähe des Gamsberges.
Fahrstrecke vom 12.02.2018
Der Gamsberg wird von uns Segelfliegern gerne als Wendepunkt im Norden verwendet. Aus der Luft kannten wir ihn also.

Gamsberg Plateau aus der Luft.
Er ist der zweithöchste Berg in Namibia.
Der Vater unseres Verwalters Ingo, Toni arbeitet für das Max Plank Institut in Namibia am H.E.S.S. https://de.wikipedia.org/wiki/High_Energy_Stereoscopic_System
Das Max Plank Institut hat vor Jahren das Plateau gekauft und jetzt stehen dort ein paar kleine Sternwarten und ein großer Antennenturm. Toni wollte auf das Plateau fahren um dort Wartungsarbeiten vorzunehmen. Das war Klasse, denn so konnten wir mitfahren. Der Besuch des Plateaus ist sonst sehr schwierig, da nur ganz wenige Personen die Erlaubnis haben die "Straße" zum Plateau zu befahren.

Übernachtet haben wir in der Hakos Guest Farm, die komplett auf Astronomie ausgerichtet ist.
Im Hintergrund die Hakos Farm mit den Sternwarten.
13.02.2018
Das war ein Tag!!
Wir mussten früh aufstehen. Um 07:15 war das Treffen angesagt. Neben Toni war noch Fricky und zwei Österreichische Forscher des H.E.S.S. dabei.
Von Links: Fricky, Toni, Christa und die beiden Österreicher.
Vom Treffpunkt ging es mit den eigenen Fahrzeugen 45 Minuten bis zur Weener Farm. Schon diese Anfahrt war abenteuerlich.
Die Anfahrt zur Weener Farm

Es hatte gestern geregnet.
Von der Weener Farm ging es mit einem Fahrzeug, einem Toyota Landcruiser, weiter. Nicki, der Besitzer der Farm war unser Fahrer. Mit einem anderen Fahrzeug wäre es auch nicht gegangen.

Die Auffahrt war schon ein Abenteuer. Enge Wege und steiler Abgrund ist eine schlechte Kombination.
Das ist ernst gemeint.

Enge Wege und steiler Abgrund ist eine schlechte Kombination.


Endlich oben. Links Nicki unser Fahrer.

Ein Blick zurück auf die "Strasse".
Grandios.

Ein Frühstück in luftiger Höhe.

Grandiose Ausblicke sind der "Lohn der Angst".


Toni und Fricky müssen arbeiten.
Fricky steigt gerade unten in den Turm ein
und Toni ist schon auf der ersten Plattform.
Und jetzt kam die Abfahrt. Diese war wesentlich aufregender als die Auffahrt. Wenn man hört wie die Reifen rutschen und das in der Kurve, wo geradeaus der Abhang ist ....


Man beachte auch den Kommentar von Christa am Ende des Videos.









Donnerstag, 8. Februar 2018

04.02.2018 und 05.02.2018 Hardap Dam und zurück nach Bitterwasser

04.02.2018
Heute sind wir von der Torgos Lodge an den Hardap Dam gefahren.

Fahrstrecke vom 04.02.2018
Das Hardap Dam Resort ist vor zwei Jahren vollkommen renoviert worden und ist jetzt in bestem Zustand. Die Zimmer waren groß und freundlich. Allerdings durch die Steinbauweise sehr warm. Selbst drei Klimaanlagen haben die Kühlung nicht geschafft.

Hardap Dam Resort

Blick vom Balkon
05.02.2018
Den Vormittag haben wir im Hardap Game Park verbracht. Für eine Rundfahrt durch den Park braucht man ca. drei Stunden. Es ist eine sehr karge Landschaft aber es hatte sehr viele Tiere. Besonders viele Oryx.
Hardap Game Park



Eine sehr interessante Landschaft. Ganz anders als die Kalahari.

Krater Berge

Aussichtspunkt
Einkaufen in Mariental und Rückfahrt nach Bitterwasser schlossen diesen Teil unseres Namibia Aufenthaltes ab. Jetzt bleiben wir erst mal wieder ein paar Tage in Bitterwasser und planen den nächsten Trip in den Norden Namibias.






03.02.2018 Kgalagadi Transfrontier Park, fünfter Tag

03.02.2018
Vom Nossob Camp in die Torgos Lodge.

Heute ging es wieder raus aus dem Park.
Fahrstrecke vom 03.02.2018
Auch heute hatten wir direkt morgens die interessanteste Begegnung.
Am Weg saß ein Gepard unmittelbar neben seiner Beute, einem jungen Springbock.

Rechts im Bild das Beutetier
Übernachtet haben wir in der Torgos Lodge. Außer im Park ist in den Lodges zur Zeit nichts los und meistens sind wir die einzigen Gäste.


Torgos Lodge

Christa genießt ein kühles Bad.

Unsere Hütte in der Torgos Lodge
Mit den Lodge Eigentümern Lara und Manus Kotze






Mittwoch, 7. Februar 2018

02.02.2018 Kgalagadi Transfrontier Park, vierter Tag


02.02.2018
Fahrt vom Nossob Camp nach Norden und Rückkehr nach Nossob. 

Heute ging es weiter Richtung Norden bis fast nach Grootkolk.

Fahrstrecke vom 02.02.2018
Der Park ist landschaftlich nördlich von Nossob nicht mehr so reizvoll wie auf den anderen Strecken. Hinzu kommt, dass der Sandweg ca 50cm tief ist und neben dem Weg Büsche die Aussicht versperren. Es blieben also nur die Wasserlöcher um Tiere sehen zu können. Aber da kam dann die Sensation!


Gleich am ersten Wasserloch konnten wir Löwen beim Sex beobachten.
Die Löwin lag auf der Seite und war tief am Schlafen. Er war halb wach und dabei sich etwas zu putzen. Wobei wir den Eindruck hatten gleich wird auch er einschlafen. 

Zwei Löwen direkt am Weg

Doch dann besann er sich eines anderen, stand auf und beleckte die Löwin kurz von hinten. Woraufhin diese sich sofort in aufrechte Position brachte und er sie dann bestieg. Das zeigt das Video. Dass Sie allerdings am Ende sofort wieder in den Tiefschlaf verfällt???


Auch heute haben wir außer Löwen wieder viele andere Tiere gesehen.

Übernachtet haben wir wieder im Nossob Camp.


01.02.2018 Kgalagadi Transfrontier Park, dritter Tag

01.02.2018

Fahrt von Twee Rivieren nach Nossop Camp. 

Heute ging es Richtung Norden zum Nossob Camp. Auch für diese Strecke musste man fünf Stunden kalkulieren.
Fahrstrecke vom 01.02.2018
Gleich zu Beginn unserer Tour sahen wir zwei Geparden unter einem Baum, direkt am Weg, im Schatten liegen. Offensichtlich fühlten sich die beiden recht wohl und waren satt.

Zwei Geparden im Schatten des Baumes
Das Nossob Tal, das wir heute befahren haben, ist landschaftlich ganz anders als das gestrige Auob Tal. Aber auch sehr, sehr schön. Der Kgalagadi Transfrontier Park ist Kalahari pur. Unter anderem zog eine Herde Gnus an uns vorbei.


Springböcke und Gnus

Noch mehr Springböcke

Strauss

Kudus
Übernachtet haben wir im Nossob Camp. Hier war Selbstversorgung angesagt. Es gab einen kleinen Shop, in dem man das meiste kaufen konnte. Die Küche in unserem Zimmer war mit fast allem ausgerüstet was man so braucht. Auf unsere eigene Campingausrüstung, die war ja vorsichtshalber bei uns hatten, brauchten wir nicht zurückgreifen.


Unsere Hütte im Nossob Camp

Direkt vor unserer Haustüre tummelten sich Erdhörnchen und
diese ???????

Hier kocht der Chef selbst.

Und was gab es? Pasta natürlich.

Heute war es sehr heiß. Tageshöchsttemperatur 41°C. Leider hatte unser Zimmer keine Klimaanlage. Entsprechend geschwitzt haben wir in der Nacht.



31.01.2018 Kgalagadi Transfrontier Park, zweiter Tag

31.01.2018

Fahrt durch den Kgalagadi Transfrontier Park über Mata Mata bis Twee Rivieren. 

Die Höchstgeschwindigkeit im Park beträgt 50 km/h. Deshalb ist für diese relativ kurze Strecke eine Fahrzeit von 4,5 Stunden einzukalkulieren. Schließlich will man ja auch mal was sehen.

Fahrstrecke am 31.01.2018
Gerade der erste Teil dieser Strecke ist landschaftlich sehr schön. Die roten Kalaharidünen, das Sonnenlicht und das Tal des Trockenflusses Auob sind bezaubernd. 

Es hat zwar lange gedauert, aber dann war der Durst doch
zu groß. Giraffen sind beim trinken sehr vorsichtig.
Wir haben viele Giraffen, Springböcke, Kudus, Gnus und einen Löwen gesehen. Der Löwe lag in unmittelbarer Nähe der gerissenen Giraffe. Offenbar lagen er und die Giraffe schon seit gestern da. Die Reisegruppe, die wir gestern Abend im Farmstall kennen gelernt hatten, berichtete uns diese Situation schon. Es wunderte uns sehr, dass sich keine Geier oder Hyänen an den Kadaver heran gemacht hatten. Das Teil sah noch sehr vollständig aus. Offensichtlich traut sich keiner dran, solange der Löwe noch da sitzt. 
Gnus im Schatten

Oryx am Wasserloch

Von Springböcken gab es jede Mange

Im Vordergrund, im Schatten unter dem Baum der Löwe.
Einen besonderen Moment bereiteten uns zwei junge Giraffenbullen. Diese wollten mal ihre Kräfte messen.



Übernachtet haben wir in der Twee Rivieren-Lodge. Diese kannten wir schon von unserem Besuch vor zwei Jahren. Es gibt dort einen Shop und ein Restaurant, sodass wir uns nicht selbst verpflegen mussten.


30.01.2018 Kgalagadi Transfrontier Park, erster Tag

30.01.2018

Erste Übernachtung Kalahari Farmstall
Heute sind wir von Bitterwasser in die Nähe von Mata Mata gefahren. Mata Mata ist der Grenzübergang von Namibia in den Kgalagadi Transfrontier Park. Der Park selber wird von Südafrika und Botswana betrieben.

Für die Fahrt nach Mata Mata haben wir dieses Mal die Route durch das Olifantstal (D1033) gewählt. Die Hauptstrecke (C15) durch das Auob Tal ist sehr schön, diese Strecke haben wir aber schon einmal gefahren und wir wollen sie auf der Rückreise auch benutzen. Also dieses Mal über die Class D Straße.

Die Fahrstrecke am ersten Tag

Am Anfang der Strasse D1033 steht, was einen erwartet.
104 km kurvenreich und max. 80km/h
Die Strecke war landschaftlich wunderschön. Die meiste Zeit hat man den Eindruck man fährt durch einen Canyon. Allerdings gibt es auf dieser Straße keine Außenlandemöglichkeit.

Die sehr schöne Landschaft im Olifants Tal.
Pause muss auch mal sein.
Als Lodge für die Übernachtung haben wir den Kalahari Farmstall ausgewählt. Es war die Empfehlung einer Segelfliegerkollegin. Die Empfehlung war gut. Das Zimmer war groß, das Abendessen war sehr gut und wir haben gut geschlafen.


Ausblick von der Terrasse der Lodge 
Manchmal stellt man fest, dass die Welt sehr klein ist. Wir saßen beim Kaffee als eine fünfköpfige deutsche Gruppe kam. Sie wollten eigentlich nur Kaffee trinken. Wir kamen mit ihnen ins Gespräch und es stellte sich heraus, dass einer der Nachbar unseres Bitterwasser Fliegerkameraden Wolf-Dietrich ist. Da es den Fünf sehr gut in der Lodge gefiel, blieben sie auch über Nacht und wir saßen bei Vollmond und guten Getränken lange zusammen auf der Terrasse.