Samstag, 4. Januar 2014

Konzentriert auf das Fliegen


03.01.2014
Heute haben wir mal nichts anderes gemacht und uns auf das Fliegen konzentriert. Es war ein schöner Flug über 800 km. Anfangs war es etwas schwierig. Bei 35km/h Wind waren die Aufwinde sehr zerrissen. Auch war die Arbeitshöhe nicht so faszinierend. Aber es kann ja nicht jeder Tag ein "Hammertag" sein. Trotzdem hat der Flug viel Spaß gemacht.

Flugweg vom 03.01.2014
Fazit: 825 OLC Km
Flugzeit: 06:58
Hier der Flug: http://www.onlinecontest.org/olc-2.0/gliding/flightinfo.html?dsId=3452000
 
 

Freitag, 3. Januar 2014

Wir sind wieder zurück.


30.12.2013 bis 02.01.2014
Nach ein paar Wochen intensiven Arbeitens zu Hause und einer schönen Weihnachtfeier sind wir am Tag vor Silvester wieder nach Bitterwasser geflogen. Der Flug verlief unspektakulär. Es waren nur wenige Passagiere an Bord. Zwischen den Tagen ist scheinbar nicht sehr viel los.

Die Silvesterfeier war vom Bitterwasser Team sehr schön organisiert. Nach dem Essen im Restaurant sind wir in die Pfanne hinaus gegangen und haben dort das Neue Jahr begrüßt. Der Windsack war illuminiert, es brannte ein Lagerfeuer und der Sundowner Tower war umfunktioniert in eine Bar. Um Mitternacht gab es ein Feuerwerk, das aus Sicherheitsgründen mitten in der Pfanne gezündet wurde.

Am 02.01.2014 haben wir unseren ersten größeren Flug im zweiten Teil unseres Urlaubes gemacht.
Flugweg vom 02.01.2014

Der Abflug ist uns nicht so richtig gelungen. Direkt nach dem Einfahren des Motors hatten wir mit 4 bis 5 m/s einen sehr guten Aufwind. In der festen Überzeugung die nächsten Wolken würden wieder so starkes Steigen bringen sind wir Richtung Nordwesten, Golschau, losgerast. Die erste Wolke brachte nichts, die zweite Wolke brachte nichts und schon waren wir so tief, ca. 25km von Bitterwasser entfernt, dass wir den Motor nochmals starten mussten. Mist!! Also jetzt erst mal vorsichtiger losfliegen. So richtig war uns während der ersten Stunde nicht klar, wo welche Wolke zog.
Barogramm
Auf dem Weg Richtung Süden lief es aber dann sehr gut. Kurz  vor Helmeringhausen haben wir Richtung Osten gewendet. Die Wolkenbildung war immer noch gut. Allerdings bildeten sich langsam die im Briefing angekündigten Schauer. Deshalb sind wir Richtung Bitterwasser ausgewichen, was zu dem "Bananenschenkel" im Süden geführt hat. Die Landung erfolgte sehr früh, da wir noch etwas erledigen wollten und um 19:45 Uhr eine Palmpflanzung angesagt war.

Fazit: 627 OLC Km
Flugzeit: 05:33
Hier der Flug: http://www.onlinecontest.org/olc-2.0/gliding/flightinfo.html?dsId=3451235

 
Die grüne Wüste

Es ist dieses Jahr in Namibia sehr schön grün. Nach fast einem Jahr ohne Regen hat es über Weihnachten ergiebig (in Rehoboth waren es mehr als 100mm) geregnet. Und sofort ist die Wüste grün. Die Natur explodiert nahezu. Heute sind im Laufe des Tages diese schönen Blümchen in der Nähe unserer Hütte aufgeblüht.
Aus dem Nichts gewachsen.
Dieser Leguan fühlte sich vor unserer Hütte sehr wohl.
Angst hatte er scheinbar nicht.

Sonntag, 8. Dezember 2013

Abreise

08.12.2013
Heute ist unser Abreisetag. Bin mal gespannt auf die neuen Sitze im neuen Air Namibia Airbus A330.

Die letzten Tage waren zwar fliegbar aber es waren immer für den frühen Nachmittag Regenschauer und Gewitter angesagt. Wir haben deshalb relaxed und uns für die nächsten drei Arbeitswochen erholt.

Am 31.12.2013 sind wir wieder in Bitterwasser. Dann geht der Blog weiter. Bis dahin frohe und besinnliche Weihnachten und für das Neue Jahr alles Gute und Gottes Segen.

Freitag, 6. Dezember 2013

Schöner Flug nach Krankheit

05.12.2013
Die Wettervorhersage für heute war gut, aber nicht hervorragend und für den späten Vormittag sollten Gewitter in Bitterwasser aufkommen.

Da ich noch nicht 100%ig fit war sollte es also nicht zu groß werden.

Flugweg

Der Flug war sehr schön, wenn es auch die ersten Stunden sehr bockig war, was meinem angeschlagenen Magen nicht gut tat. Nach knapp fünf Stunden sind wir früh genug zum Kaffee trinken gelandet (Entschuldigung Gerd). Danach die Bezüge auf das Flugzeug und mit dem letzten Handschlag am Flugzeug setzte der Regen ein.

Am Abend stand dann ein Gewitter in unmittelbarer Nähe des Flugplatzes, das zu extremen Wettersituationen führte. Sehr stark sinkende Luftmassen im Endteil, zum Teil über 10m/s, und starke, wechselnde Winde, verbunden mit leichtem Regen waren das Problem. Leider wurden dadurch zwei Flugzeuge zum Teil schwer beschädigt. Zum Glück gab es aber keinen Personenschaden und alle saßen am Abend vereint beim Abendessen.

Leider schmeckt mir Bier immer noch nicht. Hoffentlich wird das kein Dauerzustand.

Fazit: 613 OLC km
Flugzeit: 4h 52mim
http://www.onlinecontest.org/olc-2.0/gliding/flightinfo.html?dsId=3432426

Mittwoch, 4. Dezember 2013

Immer noch krank.

04.12.2013
Leider hat sich der Bazillus, den ich irgendwo eingefangen habe, doch zäher erwiesen als gedacht. Den ganzen Tag Magenbeschwerden gehabt. Gegen Abend wurde es besser, aber ich habe immer noch keinen Appetit. Noch nicht mal auf Bier.

Dienstag, 3. Dezember 2013

Gutes Wetter aber krank

03.12.2013
Trotz des guten Wetters sind wir heute nicht geflogen. Mir ging es immer noch nicht so richtig gut und deshalb haben wir den Pool vorgezogen.

Die kleine Regenzeit und ein wenig krank

02.12.3013
Das momentane Wetter nennen die Einheimischen "Die kleine Regenzeit". Der Niederschlag hält sich aber in Grenzen und ist kaum messbar. Für uns aber bedeutet es: Nicht fliegen.

Im Moment bin auch nicht ganz fit. Ich habe wohl etwas gegessen, was mein Magen nicht verträgt. Deshalb liege ich heute den ganzen Tag im Bett. Mal sehen, ob es morgen besser wird.

Sonntag, 1. Dezember 2013

27 °C Tageshöchsttemperatur ist zu viel zu wenig

01.12.2013
Für heute sind nur 27°C angesagt. So richtig gut wird das Wetter aber erst bei 35°C. Deshalb wird es heute auch nur ein Ruhetag. Wir haben eine Dünenwanderung von 2 Stunden gemacht und lassen es langsam angehen.

Grauer Himmel über Bitterwasser
 
 

Samstag, 30. November 2013

Pause, Ruhetag

30.11.2013

Heute war schon morgens der Himmel bedeckt und für Mittags waren Schauer angesagt. Wir haben beschlossen einen Ruhetag einzulegen. Das haben auch die meisten anderen Piloten so gemacht.

Schon wieder ein sehr schöner Flugtag

29.11.2013
Nachdem wir gestern am Anfang des Fluges so sehr gekämpft hatten, sollte es heute gemütlicher von Statten gehen. Also erst mal Mittagessen und Start um 13:47 Uhr loc.

Flugweg
 
Der erste Bart ging direkt hervorragend. 1.658m Höhengewinn mit integriert 3,5m/s Steigen bis über 4.000m. Damit war klar, auf dem Weg nach Nordosten, nach Gobabis, wird kein Bart unter 4.0m/s angenommen. Und so war es auch. Der erste Bart integriert 4.1 über 1.417m, der zweite Bart 4,8m/s über 896m und der dritte Bart 5,3 m/s über 1.393m. Und schon waren wir 160km geflogen.

6,8m/s integriertes Steigen (Instrument links oben)
ca. 5.000m Höhe (Instrument rechts unten)

In Gobabis fing es an zu regnen. Deshalb neuer Kurs Richtung Südost. Zum Grenzzaun und dem Wendepunkt Morester. Das ist eine Straßeneinmündung. Auch auf diesem Schenkel lief es fantastisch. 195km mit einem Schnitt von 160km/h.

Aminius Pfanne

Der Grenzzaun ist immer wieder beeindruckend. Ein gerader Strich über 400km.

Der Grenzzaun Richtung Süden
Der Grenzzaun Richtung Norden
An der Wende in Morester sahen wir im Flarm (Antikollisionssystem), dass Y4 (Reinhard Schramme) im Anflug auf unseren Bart ist.

Für diejenigen, die nicht so in der Materie stecken:
Reinhard ist der absolut führende Pilot weltweit im aktuellen Ranking. Also einer der ganz Guten. Er fliegt das gleiche Flugzeug wie wir, ist aber durch den Wasserballast deutlich schwerer, was bei solch gutem Wetter ein Vorteil ist.

Mit Reinhard flog auch noch die GO, ein Langohr, eine ASH25-EB28 mit Tobias Welsch, der ebenfalls zu den besten Piloten zählt.

Als wir den Bart in Morester verließen, war Y4 ca. 250m höher als wir und GO war dazwischen. Jetzt war die Devise dran bleiben. Es stellte sich bald heraus, dass die beiden den gleichen Zielpunkt (Gamsberg) gewählt hatten wie wir.

Über 200km konnten wir an den Cracks dran bleiben. Dann wollten wir nicht mehr. Weil wir einen West Kurs flogen blendete die Sonne sehr stark und die beiden vor fliegenden Flugzeuge waren sehr schwer zu sehen. Da wir ohnehin nicht zu spät landen wollten, habe wir die beiden westlich von Pokwenie verlassen. Y4 war zu dieser Zeit ca.400m höher als wir. Mit diesem Ergebnis waren Christa und ich sehr zufrieden.

Die restliche Höhe wurde dann abgeflogen und die Landung erfolgte früh genug um nicht in den Sonnenuntergang zu kommen. Auf Grund des zunehmenden Windes aus West musste gegen die Sonne gelandet werden. Das ist sehr unangenehm, je tiefer die Sonne steht. Man wird so stark geblendet, dass man praktisch nach vorne nichts mehr sieht. Bei rechtzeitiger Landung kann man das verhindern.

Fazit: 743 OLC Km am Nachmittag
Flugzeit: 5h 07min

http://www.onlinecontest.org/olc-2.0/gliding/flightinfo.html?dsId=3428855