Mittwoch, 7. Februar 2018

01.02.2018 Kgalagadi Transfrontier Park, dritter Tag

01.02.2018

Fahrt von Twee Rivieren nach Nossop Camp. 

Heute ging es Richtung Norden zum Nossob Camp. Auch für diese Strecke musste man fünf Stunden kalkulieren.
Fahrstrecke vom 01.02.2018
Gleich zu Beginn unserer Tour sahen wir zwei Geparden unter einem Baum, direkt am Weg, im Schatten liegen. Offensichtlich fühlten sich die beiden recht wohl und waren satt.

Zwei Geparden im Schatten des Baumes
Das Nossob Tal, das wir heute befahren haben, ist landschaftlich ganz anders als das gestrige Auob Tal. Aber auch sehr, sehr schön. Der Kgalagadi Transfrontier Park ist Kalahari pur. Unter anderem zog eine Herde Gnus an uns vorbei.


Springböcke und Gnus

Noch mehr Springböcke

Strauss

Kudus
Übernachtet haben wir im Nossob Camp. Hier war Selbstversorgung angesagt. Es gab einen kleinen Shop, in dem man das meiste kaufen konnte. Die Küche in unserem Zimmer war mit fast allem ausgerüstet was man so braucht. Auf unsere eigene Campingausrüstung, die war ja vorsichtshalber bei uns hatten, brauchten wir nicht zurückgreifen.


Unsere Hütte im Nossob Camp

Direkt vor unserer Haustüre tummelten sich Erdhörnchen und
diese ???????

Hier kocht der Chef selbst.

Und was gab es? Pasta natürlich.

Heute war es sehr heiß. Tageshöchsttemperatur 41°C. Leider hatte unser Zimmer keine Klimaanlage. Entsprechend geschwitzt haben wir in der Nacht.



31.01.2018 Kgalagadi Transfrontier Park, zweiter Tag

31.01.2018

Fahrt durch den Kgalagadi Transfrontier Park über Mata Mata bis Twee Rivieren. 

Die Höchstgeschwindigkeit im Park beträgt 50 km/h. Deshalb ist für diese relativ kurze Strecke eine Fahrzeit von 4,5 Stunden einzukalkulieren. Schließlich will man ja auch mal was sehen.

Fahrstrecke am 31.01.2018
Gerade der erste Teil dieser Strecke ist landschaftlich sehr schön. Die roten Kalaharidünen, das Sonnenlicht und das Tal des Trockenflusses Auob sind bezaubernd. 

Es hat zwar lange gedauert, aber dann war der Durst doch
zu groß. Giraffen sind beim trinken sehr vorsichtig.
Wir haben viele Giraffen, Springböcke, Kudus, Gnus und einen Löwen gesehen. Der Löwe lag in unmittelbarer Nähe der gerissenen Giraffe. Offenbar lagen er und die Giraffe schon seit gestern da. Die Reisegruppe, die wir gestern Abend im Farmstall kennen gelernt hatten, berichtete uns diese Situation schon. Es wunderte uns sehr, dass sich keine Geier oder Hyänen an den Kadaver heran gemacht hatten. Das Teil sah noch sehr vollständig aus. Offensichtlich traut sich keiner dran, solange der Löwe noch da sitzt. 
Gnus im Schatten

Oryx am Wasserloch

Von Springböcken gab es jede Mange

Im Vordergrund, im Schatten unter dem Baum der Löwe.
Einen besonderen Moment bereiteten uns zwei junge Giraffenbullen. Diese wollten mal ihre Kräfte messen.



Übernachtet haben wir in der Twee Rivieren-Lodge. Diese kannten wir schon von unserem Besuch vor zwei Jahren. Es gibt dort einen Shop und ein Restaurant, sodass wir uns nicht selbst verpflegen mussten.


30.01.2018 Kgalagadi Transfrontier Park, erster Tag

30.01.2018

Erste Übernachtung Kalahari Farmstall
Heute sind wir von Bitterwasser in die Nähe von Mata Mata gefahren. Mata Mata ist der Grenzübergang von Namibia in den Kgalagadi Transfrontier Park. Der Park selber wird von Südafrika und Botswana betrieben.

Für die Fahrt nach Mata Mata haben wir dieses Mal die Route durch das Olifantstal (D1033) gewählt. Die Hauptstrecke (C15) durch das Auob Tal ist sehr schön, diese Strecke haben wir aber schon einmal gefahren und wir wollen sie auf der Rückreise auch benutzen. Also dieses Mal über die Class D Straße.

Die Fahrstrecke am ersten Tag

Am Anfang der Strasse D1033 steht, was einen erwartet.
104 km kurvenreich und max. 80km/h
Die Strecke war landschaftlich wunderschön. Die meiste Zeit hat man den Eindruck man fährt durch einen Canyon. Allerdings gibt es auf dieser Straße keine Außenlandemöglichkeit.

Die sehr schöne Landschaft im Olifants Tal.
Pause muss auch mal sein.
Als Lodge für die Übernachtung haben wir den Kalahari Farmstall ausgewählt. Es war die Empfehlung einer Segelfliegerkollegin. Die Empfehlung war gut. Das Zimmer war groß, das Abendessen war sehr gut und wir haben gut geschlafen.


Ausblick von der Terrasse der Lodge 
Manchmal stellt man fest, dass die Welt sehr klein ist. Wir saßen beim Kaffee als eine fünfköpfige deutsche Gruppe kam. Sie wollten eigentlich nur Kaffee trinken. Wir kamen mit ihnen ins Gespräch und es stellte sich heraus, dass einer der Nachbar unseres Bitterwasser Fliegerkameraden Wolf-Dietrich ist. Da es den Fünf sehr gut in der Lodge gefiel, blieben sie auch über Nacht und wir saßen bei Vollmond und guten Getränken lange zusammen auf der Terrasse.





Sonntag, 28. Januar 2018

25.01.2018 bis 29.01.2018 Das Ende der Saison ist gekommen. Für viele heißt das Abschied nehmen.

25.01.2018 bis 29.01.2018
Der 25.01. War zwar offiziell der letzte Flugtag in dieser Bitterwasser Saison, aber da wir am Vortag solch einen schönen Flug gemacht hatten war unsere Entscheidung klar, morgen machen wir in Ruhe das Flugzeug für das Verladen fertig.
Reinhard Schramme und Dieter Schwenk sind die einzigen die heute noch geflogen sind.
Alle Anderen Flugzeuge werden heute und morgen verladen.

Das Wetter ist eigentlich viel zu schade um zu Verladen.
Aber die Container müssen voll werden. Morgen kommt der Zoll.

Mit Hilfe der Lineboys ist das Verladen kein Problem.
Nachdem der Zoll da war wurde sofort verladen




Da fahren sie dahin. Gute Reise und hoffentlich
eine gute Ankunft Anfang März in Deutschland.
Die letzten Tage haben wir sehr entspannt verbracht. Da war der Kindergeburtstag des Sohnes des Verwalters. Viele Farmer von den Nachbarfarmen waren mit Ihren Kindern gekommen und es war ein bunter Nachmittag. Häufig haben wir auf unserer Terrasse gesessen, etwas gelesen und unseren Haustieren, den Kronen-Kiebitzen zugeschaut. Am Dienstag beginnt dann der nächste Teil des Aufenthaltes. Die Safari durch Namibia.

Unsere Haustiere

Man fragt sich, wo die vielen Würmer herkommen.

Die Königin der Nacht.
Diese Kaktusblüte blüht nur eine Nacht lang, dann ist sie
welk.






Samstag, 27. Januar 2018

18.01.2018 bis 24.01.2018 Die Saison geht langsam zu Ende

18.01.2018
500km am Nachmittag. Um 15:30 loc gestartet und dann ein 500er FAI Dreieck. So macht Namibia Spaß.
Flugweg vom 18.01.2018
https://www.onlinecontest.org/olc-2.0/gliding/flightinfo.html?flightId=175624320

19.01.2018
Wir waren heute nicht so gut drauf. Vielleicht hätten wir gestern nicht so viele Freunde verabschieden sollen. Es war recht spät geworden.

Flugweg vom 19.01.2018
https://www.onlinecontest.org/olc-2.0/gliding/flightinfo.html?flightId=269012429
20.01. und 21.01.2018
Die Wettervorhersagen waren nicht so gut und deshalb sind wir nicht geflogen. Wir sind mit einigen Freunden mit dem Auto entlang der Kentani Pfanne und eine größere Runde gefahren, um ihnen  die Schönheiten Namibias auch mal vom Boden aus zu zeigen.

22.01.2018
Das Ende der Saison nähert sich. Im Moment schwächelt das Wetter ein wenig. Es geht erst sehr spät los und die Wolken versprechen mehr als sie halten. Ein 119 km/h Schnitt ist trotzdem sehr schön.

Flugweg vom 22.01.2018
https://www.onlinecontest.org/olc-2.0/gliding/flightinfo.html?flightId=520263427
23.01.2018
Auch heute schwächelte das Wetter und wir sind nicht geflogen. Reisevorbereitungen für die nächste Etappe unseres Namibia Aufenthaltes waren angesagt.

24.01.2018
Unser letzter Flug in dieser Bitterwasser Saison. Noch einmal richtig schön die Konvergenz rauf und runter. Das macht Spaß und motiviert zur Wiederkehr in der Saison 2018/19.

Flugweg vom 24.01.2018
https://www.onlinecontest.org/olc-2.0/gliding/flightinfo.html?flightId=693317616

Der 25.01. War zwar offiziell der letzte Flugtag in dieser Bitterwasser Saison, aber da wir am Vortag solch einen schönen Flug gemacht hatten war unsere Entscheidung klar, morgen machen wir in Ruhe das Flugzeug für das Verladen fertig.


Mittwoch, 17. Januar 2018

14.01.2018 bis 17.01.2018 SSN Meeting und nochmals ein Flug an die Namib.

14.01.2017
Heute war wieder Funktionärstätigkeit angesagt, die Jahreshauptversammlung. Ich bin in der SSN (Soaring Society of Namibia) der Luftraumbeauftragte.

Mein Freund Ralph, der eine Cessna hier in Namibia stationiert hat, und ich sind morgens nach Windhoek-Eros, dem Flugplatz für die Allgemeine Luftfahrt, geflogen. Wir haben dort Heidi, die Vorsitzende der SSN und Nina, die Kassiererin, abgeholt und sind dann nach Veronika geflogen. Veronika ist seit zwei Jahren ebenfalls ein Segelflugzentrum und liegt ca. 80km östlich von Bitterwasser.

15.01.2018
Heute war Pause angesagt. Natürlich treffen sich dann am Abend wieder viele auf unserer Terrasse zum Sonnenuntergang.

Immer wieder ein schöner Platz.
"Bierhalle Joschko"

Unsere neuen Haustiere.
Die Kronen-Kiebitze ließen sich selbst durch die vielen
Besucher nicht davon abhalten auf der kleinen Rasenfläche
vor dem Bungalow dicke Würmer aus dem Boden zu picken.
16.01.2018
Dieser Flugtag hatte ein spannendes Ende. Erst verlief alles Normal. Erster Schenkel nach Nordwesten, nach Gollschau. Dann die Namib runter und die schönen Aufreihungen genießen. In Helmeringhausen gewendet und wieder Nordkurs. Kurz vor Maltahöhe haben wir dann Richtung Heimat gewendet. Nach ein paar Minuten hörten wir von Bitterwasser, dass es östlich von Bitterwasser bereits kräftige Gewitter gab. Wir beeilten uns nach Hause zu kommen aber die Entwicklung der Gewitter war schneller.
In Kalkrand, ca. 60km vor Zuhause, trafen wir auf die ersten Schauer. Bitterwasser meldete, dass der Platz noch ok ist. Starker Wind mit über 50km/h, aber kein Regen. Ok. Also zwischen zwei Schauern durch. Rechts und links Regen. Was uns besonders beunruhigte waren die vielen Blitze in dem Regen. Auch wenn mein Elektrikerwissen mir immer wieder sagte, dass Wasser, also Regen ein guter Leiter ist und deshalb die Blitze wohl im Regen runter gehen würden, war uns nicht klar, ob die Blitze das auch wissen.

Wir sind dann gelandet und waren froh, dass wir bei so starken Wind in Bitterwasser so eine große Landefläche haben.

Besser, wenn man vorher gelandet ist.
17.01.2018
Ein weiterer Ruhetag.






10.01.2018 bis 13.01.2018 Das beste Wetter, das wir im Januar je erlebt haben.

10.01.2018
Reinhard Schramme, einer der besonders guten Piloten hier, meinte heute Morgen nach dem Wetterbriefing: "Im Blauen zwei Stunden Anreise an die Wolken. Zwei Stunden die Namib runter und wieder hinauf. Dann eine Stunde Heimreise."
Und genau so kam es.

Der Flug hat viel Spaß gemacht und war genau nach unserem Geschmack. Auch die "Anreise" nach Westen war einfach. Gute Bärte im Blauen machten das Leben einfach. Die Namib runter und rauf unter schönsten Wolken flutsche so richtig. Ein Endanflug über 85 km mit ausreichender Sicherheitshöhe (1.000m) rundeten den Tag ab.

Flugweg vom 10.01.2018
https://www.onlinecontest.org/olc-2.0/gliding/flightinfo.html?flightId=-515076349
In der OLC Speed Wertung (schnellster Flug in einem 2,5h Zeitfenster) war es der drittbeste Flug.
https://www.onlinecontest.org/olc-2.0/gliding/champion.html?st=olc-league&rt=olc&sp=2018&c=C0&sc=


11.01.2018
Und noch einmal in den Westen. Wieder war die Vorhersage für den Westen gut. So weit im Westen waren wir noch nie. Die extrem gute Sicht gab uns wunderschöne Ausblicke in die Namib Wüste.

Flugweg vom 11.01.2018
https://www.onlinecontest.org/olc-2.0/gliding/flightinfo.html?flightId=-428597068
In der Speed OLC Wertung war das unser fünft schnellster Flug in dieser Saison.

Über dem Tsaris Pass. Ein toller Blick in die Namib.
Die Strasse führt von Maltahöhe nach Sossusvlei.

Man sieht schön den weiteren Verlauf der Straße in der Wüste.
12.01.2018
Und wieder ein sehr guter Tag. Im Westen wurde es etwas nasser, aber ansonsten ging es prima.
Zuerst nach Nordwesten, dann den schön aufgereihten Wolken entlang Richtung Süden, bis es zu nass wurde. In der Nähe von Maltahöhe Ostkurs bis ein schönes Dreieck von 600km zusammen war.

Flugweg vom 12.01.2018
https://www.onlinecontest.org/olc-2.0/gliding/flightinfo.html?flightId=-347848249
Ein Stausee zwischen Maltahöhe und Marienthal.
Da wir nicht wissen wie er heißt haben wir ihn
Crocodile Lake getauft.
13.01.2018
Der vierte Flugtag in Folge. Fast der gleiche Flug wie gestern. Heute war es aber ein wenig schlechter. Die Bärte waren unrund und schlecht zu finden. Aber ansonsten wieder Klasse.
Flugweg vom 13.01.2018
https://www.onlinecontest.org/olc-2.0/gliding/flightinfo.html?flightId=-258731449




Mittwoch, 10. Januar 2018

06.01.2018 bis 09.01.2018 Pause, Fliegen, Luftraumadministration

Am 06.01.2018 und 07.01.2018 sind wir nicht geflogen. Wir haben die Zeit genutzt um die Haubendichtungen zu erneuern. Die Haube war sehr laut.

Am 08.01.2018 war dann wieder Fliegen angesagt.
Irgenwie sah es sehr gut aus, aber wir haben nicht den Eindruck gehabt, dass wir optimal geflogen wären. Wie auch immer, es war ein schöner Flug und Zuhause hätten wir gar nicht geflogen.

Flugweg vom 08.01.2018
https://www.onlinecontest.org/olc-2.0/gliding/flightinfo.html?flightId=-6882742
Den 09.01.2018 habe ich mit Funktionärs-Aufgaben verbracht. Ich bin innerhalb der Namibischen Segelflieger Dachorganisation SSN der Luftraum Beauftragte. Es war ein Meeting bei der Luftfahrtbehörde NCAA angesetzt. Mein Freund Ralph Bürklin, der ebenfalls in der SSN ist, hat hier eine Cessna stationiert und so konnten wir schnell und einfach mit der Cessna zu dem Meeting nach Windhoek fliegen.

Anflug auf Windhoek- Eros (Bildmitte)
Das ist der Flugplatz für die Allgemeine Luftfahrt und nicht der
Internationale Airport. Der Internationale liegt 45 km außerhalb
von Windhoek.
Abflug von Windhoek-Eros


Windhoek

Wenn nicht oder nur wenig geflogen wird, sitzen gerne viele
Freunde auf unserer Terrasse.





Christa's Erkältung hielt an. Aber dann...

31.12.2017 bis 05.01.2018

Der Vollmond geht auf
Die Erkältung von Christa war doch intensiver als erwartet. Der Kopf war zu. Damit kann man nicht fliegen. Besonders dann nicht, wenn es sehr hoch geht. Dazu kam, dass es nur Blauthermik gab und insofern haben wir nicht viel verpasst.

Aber am 04.01.2018 war wieder alles ok, so dass wir fliegen konnten.
Wir haben am 04.01.2018 und am 05.01.2018 zwei Flüge, jeweils ca. 6,5 Stunden über 800 km gemacht. Es waren schöne Flüge. Direkt nach dem Motorstillstand, nach dem Start, hatten wir einen guten Bart, sodass wir uns nicht "rumquälen" mussten. Klar dass auch in Namibia nicht immer alles so perfekt läuft. Da gibt es wunderschöne Wolken, aber sie ziehen nicht. Da findet man auch schon mal nicht die tragenden Linien, aber alles in allem ist die Fliegerei hier grandios.

Flugweg vom 04.01.2018
https://www.onlinecontest.org/olc-2.0/gliding/flightinfo.html?flightId=-1036941281
Am 04.01. waren wir weit in den Namibbergen. Die Namib-Wüste war zum greifen nahe.

In den Namibbergen

Flugweg vom 05.01.2018
https://www.onlinecontest.org/olc-2.0/gliding/flightinfo.html?flightId=-947846776