Mittwoch, 16. November 2016

11.11.2016 bis 15.11.2016 Relaxen und Fliegen

11.11.2016
Wir hatten den ARCUS zwar schon in die Pfanne gezogen, aber es ging erst so spät thermisch los, dass wir keine Lust mehr hatten zu fliegen. Wir haben den ARCUS wieder zurück geholt und einen ruhigen Nachmittag mit einem lustigen Absacker auf der Terrasse gemacht. Claudias und Andreas Welcome Party.


12.11.2016
Für heute und morgen ist schwaches Wetter voraus gesagt. Da wir noch viele Tage fliegen können haben wir für heute und morgen neutralisiert.. Einige unserer Freunde sind zum Sossusvlei gefahren, andere machen Tagestouren und ein paar wenige fliegen.

Auf der Terrasse ein Buch lesen. Auch dazu ist mal Zeit.

Wir relaxen und genießen die Ruhe.
Abends Welcome Party für Bornholdt‘s


13.11.2016
Ruhetag. Abends Gamedrive. Viele Tiere gesehen, zwei Herden von Zebras und die Giraffen. Besonders schön war, wie nahe wir an die jungen Giraffen heran konnten und wie viel das Vorjahres Junge gegenüber dem diesjährigen Jungen gewachsen ist.

Die junge Giraffe aus dem Vorjahr ist kräftig gewachsen.


14.11.2016
Wie gewöhnlich Start nach dem Mittagessen. Während des Fluges bekomme ich Bauchweh und Druck im Darm. Deshalb besser landen bevor irgendetwas „in die Hose gehen“ kann.

Flugweg vom 14.11.2016

Abend ging es mir dann besser. Eine Party am Dunehouse war vorbereitet. Das Schauspiel des Supermondes, der in dem Moment als die Sonne untergeht aufgeht, war sehr beeindruckend.

Der Aufgang des Supermondes, während auf
der anderen Seite die Sonne untergeht


15.11.2016
Wieder ein schöner Flugtag. Heute mal ohne Mittagessen. 

Flugweg vom 15.11.2016
Zuerst Richtung Nordwesten, gegen den Wind. Dann mit Rückenwind bis hinter Gochas. Ein schneller Rückenwindschenkel. 210 km mit einem 131 km/h Schnitt. Nächste Wende im Norden Richtung Aminuis. Jetzt kam es zu leichten Überentwicklungen und wir mussten etwas taktieren um den Schauern auszuweichen. 

 
Leichte Regenschauer auf dem Heimweg
Leider kommen die Schauer nur selten am Boden an. Die Farmer bräuchten aber unbedingt Wasser.
Am Platz angekommen war die Situation sehr übersichtlich und wir konnten den Flug noch ein wenig verlängern.


Fazit: 06:01 Stunden Flugzeit, 677 OLC km. Unser zweitschnellster Flug in der Speed Wertung mit 115,3 Punkten.

Einer der wunderschönen Sonnenuntergänge Namibias war der Hit am Abend.

Immer wieder faszinierend. Die Sonnenuntergänge in Namibia.






Sonntag, 13. November 2016

07.11.2016 bis 10.11.2016 Die ersten Flugtage

07.11.2016
Erster Flugtag. Es war für den frühen Nachmittag der Aufzug einer Abschirmung vorhergesagt, die auch tatsächlich kam. Also galt der heutige Flug hauptsächlich dem Systemcheck. Bernd hatte ja eine neue Motor Steuerungssoftware eingespielt. Es war alles OK. 

Bei der Landung hatten wir starken Wind. 63 km/h. Da freut man sich über 360 Landerichtungen. Aber die Luft war total laminar. Starker Wind und keine Böen. So extrem haben wir das noch nicht erlebt.



08.11.2016
Wie für diese Jahreszeit üblich waren für den Nord-Osten Wolken vorher gesagt. Wie immer sind wir spät gestartet. Der erste Bart war sehr gut und wir brauchten uns nicht zu quälen um an die Wolken zu kommen. Wir sind dann bis Gobabis geflogen und dort umgekehrt. Der Gegenwind auf dem Rückflug machte uns keine Probleme und wir konnten noch etwas über Bitterwasser Richtung Westen hinaus fliegen. 

Da bei der Landung wieder viel Wind erwartet wurde und dieser aus Westen kam, sind wir etwas früher gelandet. Die Sonne blendet, wenn sie kurz vor dem Untergang ist, so stark, dass eine Landung gegen den Wind unmöglich wird.

Flugweg vom 08.11.2016
Hier der Flug: http://www.onlinecontest.org/olc-2.0/gliding/flightinfo.html?flightId=1158252303
Fazit: 511 km mit einem 110 km/h Schnitt am Nachmittag. Nicht schlecht.


09.11.2016
Das war Klasse. Namibiawetter vom Feinsten. Im Schnitt ein mittleres Steigen von 2.91 m/s. Alle Wolken haben dort gezogen wo wir es vermutet haben und Umwege brauchten wir auch nicht zu fliegen. Einfach schön!

Flugweg vom 09.11.2016
Hier der Flug: http://www.onlinecontest.org/olc-2.0/gliding/flightinfo.html?flightId=1243435380
Fazit: Super schnell geflogen (Im OLC Speed vor Reinhard Schramme!!!) 568 Km FAI Dreieck mit einem 132 km/h Schnitt. Im Speed OLC: Schnitt 149,62 km/h über einen Zeitraum von 2,5 Stunden


10.11.2016
Irgendwie haben wir heute gar nicht realisiert, dass es weit im Nordosten wieder Hammerwetter war. Wir sind erst nach Nordwesten geflogen bis an die Bufferzone zu Windhoek. Dann sind wir nach Osten geflogen und sind sehr schnell in bestes Wetter gekommen Der Integrator stand einmal kurzzeitig bei 8,2 m/s Steigen.

Im linken, oberen Instrument werden 8,2 m/s
mittleres Steigen angezeigt
Da wir uns nicht sicher waren, wann die Thermik einschläft und wie lange es dauert gegen den starken Westwind zurück zu fliegen, haben wir frühzeitig genug umgedreht. Landung wieder rechtzeitig, solange die Sonne noch hoch steht, wegen des Westwindes und dem Landen gegen die Sonne. Wind bei der Landung 45 km/h.

Flugweg vom 10.11.2016


Fazit: 380 km mit 120 km/h Schnitt. Um 14:30 lok gestartet und um kurz vor 18:00 lok gelandet.




Flug, Ankunft und die ersten Tage in der neuen Saison

Abflug am 03.11.2016 abends. Der Flug war außergewöhnlich ruhig.

04.11.2016
Wir kamen am 04.11.2016 ca. 40 Minuten zu früh in Windhuk an. Emigration und Gepäck Übernahme gingen sehr schnell. Da keine weiteren Gäste den Transfer zum Autovermieter, Herrn Hester, benötigten, konnten wir nach Kaufen einer Prepaid Karte fürs Handy abfahren.
Die Übernahme des Autos, wieder ein 4x4 Hilux, war wie immer problemlos.
Da alles so fix funktionierte waren wir noch vor dem Lunch in Bitterwasser und wir konnten alle unsere Freunde begrüßen. Es waren allerdings noch nicht viele da. Die Saison beginnt ja jetzt erst.

Gleich am Abend war die Jahreshauptversammlung des Bitterwasser International Flying Clubs, dessen Vorsitzender ich ja bin. Diese Versammlung war notwendig, da am Tage darauf das Pre-Saison Meeting der SSN (Soaring Society of Namibia) stattfinden sollte.

05.11.2016
Heute findet das Pre-Saison Meeting der SSN (Soaring Society of Namibia) in Bitterwasser statt. Ja, ich bin ein wenig als Funktionär tätig. Funktionäre muss es auch geben.
Das Meeting ist gut verlaufen und wir können dieses Jahr wieder in einem super großen Luftraum unseren Sport durchführen.

Bernd Mangold hat die Gelegenheit genutzt und ist mit Nina (SSN Vertreterin vom Waterberg Gliding Club) geflogen. Der Club hat Bocian, Pirat und ähnliches. Ein ARCUS war da mal etwas Besonderes. Nina war begeistert.

Bernd und Nina


06.11.2016

Heute war die Wettervorhersage nicht so gut und wir haben alles präpariert sodass wir ab morgen fliegen können. Christa ist am Nachmittag zu unserer Pflegefamilie gefahren. Auf dem Rückweg hat sie sich im Sand festgefahren. Es ist schon blöd, wen man nicht weiß wie man den Allradantrieb einschaltet. Aber dank Satphone ließ sich das Problem schnell lösen.


Dienstag, 1. November 2016

Flugzeug heil angekommen

01.11.2016
Der ARCUS ist wohlbehalten angekommen. Bernd hat ihn bereits aufgerüstet und auf seinen angestammten Platz abgestellt.  Übermorgen, am 03. November 2016 abends fliegen wir mit Air Namibia nach Windhoek und dann mit dem Auto nach Bitterwasser. Wir sind ganz unruhig.

Der ARCUS in der Palmenallee
Die Allee wird sich jetzt Tag für Tag mehr füllen. Es kommt wieder Leben nach Bitterwasser.


Freitag, 14. Oktober 2016

Es kribbelt wieder...

14.10.2016
Bald geht es wieder los. Bitterwasser ruft. Es kribbelt wieder.
Vor einigen Tagen haben wir von der Namibischen Flugsicherung DCA den fantastisch großen Luftraum zugesagt bekommen und gestern kam von der Regierung auch die Überfluggenehmigung. Die Flugzeuge sind in den Containern unterwegs. Es kann los gehen. Am 03. November 2016 reisen wir ab.

Luftraum
Normalerweise sind weltweit Flüge nach Sichtflugregeln (VFR) nur in einer Höhe bis Flightlevel 145 (ca. 4.300m) erlaubt. In Namibia haben wir es mit viel Verhandlungen geschafft einen riesigen, zusammenhängenden Luftraum bis FL 195 ( ca. 5.800m) frei zu bekommen. In diesen Luftraum können locker 1.000km Dreiecke hinein gelegt werden.

Für den Segelflug bis FL195 frei
In den letzten Jahren wurde uns der Luftraum auch genehmigt. Aber er wurde immer nur mit einem NOTAM (Notice to Airmen) aktiviert. Dieses NOTAM musste jedes Jahr erneuert werden und es war nie klar, ob wir die Genehmigung in den Folgejahren bekommen werden. Seit diesem Jahr ist der Luftraum nun in der AIP veröffentlicht und braucht jetzt nicht mehr Jahr für Jahr beantragt werden. Ein großer Schritt vorwärts.

Auszug aus der AIP
Überfluggenehmigung
Um als Ausländer in Namibia mit deutsch zugelassenem Flugzeug fliegen zu dürfen, braucht man von der Regierung eine Überfluggenehmigung. Im letzten Jahr gab es dabei Probleme. War es in den Vorjahren nie ein Problem die Genehmigung zu bekommen, so stellte sich in dem Jahr das Militär quer. Erst nach intensiven Verhandlungen und einer Woche nicht fliegen war alles geklärt.
In diesem Jahr haben wir die Überfluggenehmigung bereits jetzt. Hurra!!

Flugzeugtransport
Am Wochenende 10. und 11. September 2016 wurden die Flugzeuge, wie in jedem Jahr, in der Nähe von Bruchsal in Ötisheim in die Überseecontainer verladen. Jetzt hoffen wir, dass alles heil ankommt.


Fünf Container galt es zu beladen

Alle helfen mit

Noch ist reichlich Platz. Das wird sich aber ändern.

Sascha, Master of packing

Vier ARCUS in einem Container. Der linke Rumpf ist 8F.






Freitag, 26. Februar 2016

Zurück in Bitterwasser

24.02.2016

Heute nur noch eine kurze Strecke zurück nach Bitterwasser. 

Route vom 24.02.2016
Es ist sehr schön wieder "zu Hause" zu sein. Unser erstes Interesse galt natürlich unserer Pflegeeule namens Biwa, die nun vier Monate alt ist und hier aufgezogen wurde. Es geht ihr prächtig und sie hat uns direkt am ersten Abend besucht. 

Unser Fleckenuhu Biwa
Am Morgen zu betteln ist viel einfacher als selbst jagen.
Jetzt bleiben wir noch ein paar Tage hier in Bitterwasser und machen außer am Pool liegen, im Internet surfen, gut essen, einen Game Drive machen und Bier trinken mal nichts mehr. Am Sonntag dem 28.02.2016 geht unser Flug Abends von Windhoek nach Frankfurt, so dass wir am 29.02.2016 wieder in Deutschland sind.

Zusammenfassung:
Insgesamt sind wir bei unserer Südafrika Rundreise 7.500 km gefahren. Wobei immer galt, der Weg ist das Ziel. 

Die gesamte Route
Wir haben viele nette Leute kennen gelernt, viel über das Land erfahren und keine gefährlichen Situationen erlebt.

Damit ist dieser Blog bis September 2016 beendet und so Gott will, heißt es dann wieder "Arcus at Bitterwasser".

Wir hoffen es hat Euch gefallen uns zu begleiten. Liebe Grüße Christa und Wolfgang

Sonnenuntergang in Bitterwasser



Von Klein Aus nach Gochas Auob Country Lodge

23.02.2016
Es wurde nur Schotterstraße gefahren. Ein Genuss! In der Gegend um Helmeringhausen war es richtig grün. Offensichtlich hatte es hier örtlich gut geregnet. 

Route vom 23.02.2016
In der Auob Country Lodge waren wir wieder einmal die einzigen Gäste. 

Auob Country Lodge
Die Lodge hat einen Landingstrip, den wir während unserer Segelflüge öfters gesehen haben. Den haben wir inspiziert. Auch wenn seit 2012 kein regelmäßiger Flugbetrieb mehr stattfindet, weil der ehemalige Besitzer der Lodge und Flieger einer Cessna 206 nicht mehr lebt, ist der Zustand gut und mit einer Breite von 50 Metern für alle Segelflugzeuge landbar. 

Der Landingstrip. 2.000 m lang und 50 m breit hindernisfrei
Der nicht mehr benutzte Hangar
Auf unserem Rundgang über die Lodge haben wir zwei Hähne und einige Hühner gesehen. Wie befürchtet haben die Hähne um 04:30 Uhr begonnen zu krähen. Damit war Schluss mit Schlafen.


Donnerstag, 25. Februar 2016

Fish River Canyon nach Klein Aus Vista

22.02.2016
SPOT defekt!

Heute ging leider unser SPOT Tracking System kaputt. Es lag auf der Abdeckung unter der Frontscheibe. Es war heute extrem warm und es schien die ganze Zeit die Sonne von vorne. Das überhitzte das Gerät. Die Akkus des Gerätes beschlossen daraufhin auszulaufen. Was dazu führte, dass der SPOT nun nicht mehr zu gebrauchen ist. 

Da wir noch genügend Zeit haben, fahren wir durch den Richtersveld National Park, entlang des Orange Rivers, der die Grenze nach Südafrika bildet. 

Route vom 22.02.2016
Es war wieder ein beeindruckende Landschaft entlang des Orange. 

Entlang der Grenzflusses Orange River
Von Rosh Pinah bis Aus war es dann Teerstraße, die sich ein wenig in die Länge zog. Die Lodge "Klein Aus Vista" war nett und wir hatten zum ersten Mal seit Wochen wieder einen schönen Sonnenuntergang.

Seit Wochen wieder mal ein schöner Sonnenuntergang.
Wir sind halt wieder in Namibia.




Fish River Canyon Rundfahrt

21.02.2016

Wir sind heute in den Fish River Canyon Naturpark gefahren. Der Fish River Canyon ist nach dem Grand Canyon in den USA der zweitgrößte Canyon der Welt. Es gibt mehrere Aussichtspunkte, die wir alle angefahren haben. Darunter war eine Strecke nur für 4x4 Fahrzeuge über 12 km lang. Ein schöner Spaß. Es gibt auch einen Wanderweg unten im Canyon. Er ist 80 km lang und dauert 5 Tage und 4 Nächte. Das war uns dann doch etwas zu viel.

Route vom 21.02.2016
Panorama vom Fish River Canyon
Gut dass wir da nicht runter durften. Der Wanderweg unten
im Canyon ist 80 km lang und dauert 5 Tage und 4 Nächte.


Sonntag, 21. Februar 2016

Canyon Roadhouse Lodge

20.05.2016
Wir haben eine lange Tour von den Augrabies Fällen zur Canyon Roadhouse Lodge vor uns.

Route vom 20.05.2016
In der Lodge, am Wasserfall, haben wir gestern ein paar junge Münchner getroffen, die mit seltsamen BMW's unterwegs waren. Wir haben sie angesprochen und erfahren, dass sie dort Testfahrten mit allen möglichen neuen Fahrzeugen (Erlkönige) machen. Die Strecke von Augrabies nach Springbok, die wir heute teilweise gefahren sind, ist seitens der RSA Behörden für diese Fahrzeuge, aber leider nicht für uns, bis 250 km/h zugelassen. Große Hinweisschilder zeigen das. 

Recht bald haben wir die Teerstraßen verlassen und konnten wieder auf Gravel Roads fahren. Sobald wir in Namibia waren wurde der Zustand der Gravel Roads deutlich besser und wir kamen zügig voran. Beeindruckend war der Unterschied in der Vegetation. Innerhalb fünf Kilometer von völlig vertrocknet zu frischen Blüten und saftigem Gras. Gerade dort wo Schauer runter gegangen sind blüht die Wüste auf. Daneben, wo es nicht geregnet hat, ist alles vertrocknet.

Die Canyon Roadhouse Lodge ist sehr urig gemacht. Überall alte Autos. Man sitzt beim Essen zwischen ihnen und den sonstigen antiken Ausstellungsstücken. 

Die Canyon Roadhouse Lodge
Sehr urig.
Morgen wollen wir den Fish River Canyon besuchen.