Dienstag, 30. Oktober 2018

Abreise nach Bitterwasser

30.10.2018

Jetzt hat sich das Wetter in Deutschland so verschlechtert (vier Grad und Regen), dass wir gerne wie die Zugvögel Richtung Süden fliegen.

Heute Abend geht der Direktflug Frankfurt - Windhuk.

Der ARCUS ist bereits gut angekommen und von Bernd aufgerüstet worden. Wie wir in der Webcam sehen können, steht er schon auf seinem Platz.


Montag, 10. September 2018

Es geht wieder los. Verladung in Ötisheim.

06.09.2018

Heute haben wir unseren ARCUS wieder verladen. Dank der gewohnt guten Vorbereitung von Sascha ging es zügig über die Bühne.

Die Transportdaten sind:
  • Ladestelle 75543 Ötisheim, Deutschland 
  • Verschiffungshafen Antwerpen, Belgien 
  • Empfangshafen Walvis Bay, Namibia 
  • Termin Abholung ab 10.09.2018 mit LKW 
  • Verschiffung per „Golden Karoo“ 8223 
  • ETD Antwerpen 20.09.2018 
  • ETA Walvis Bay 17.10.2018
Christa und ich werden am 30.10.2018 nach Bitterwasser fliegen und hoffen, dass alles gut ankommt.













 


Sonntag, 4. März 2018

24. bis 28.02.2018 Ruhig in Bitterwasser und Flug nach Deutschland

24. bis 28.02.2018
Die Tage haben wir in Bitterwasser sehr ruhig verbracht.

Wenn wir hören wie kalt es zur Zeit in Deutschland ist und wir hier immer noch Tageshöchsttemperaturen von über 30 Grad haben, oje oje.

Am Sonntag haben uns Freunde, ein Namibisches Farmerehepaar, Monika und Hendrik von Westhysen, besucht. Es war ein angenehmer Nachmittag.

Christa mit Hendrik und Monika

Auch der Abschied von der Verwalterfamilie viel nicht leicht.

Ingo, Aaron, Nina und Marlene

Die lieben sich.

Der Rückflug nach Deutschland verlief ohne Besonderheiten.





Montag, 26. Februar 2018

22.02 und 23.02.2018 Richtung Heimat

22.02.2018 und 23.02.2018

Jetzt ging es "nach Hause". Auf dem Weg dorthin haben wir noch einmal übernachtet, in der Roidina Safari Lodge. Dort haben wir eine Quadbike Tour gemacht, die viel Spaß gemacht hat.

Fahrstrecke vom 22.02. und 23.02.2018

Gemütlich in der Roidina Lodge

Eine schöne Quadbike Tour.
Es wurde so langsam gefahren, dass auf den Helm verzichtet
werden konnte.

Viel Spaß gehabt und auch einige Tiere gesehen




21.02.2018 Durch die Etosha

21.02.2018

Fahrtstrecke vom 21.02.2018
Der Etosha National Park ist der bekannteste Park in Namibia. Jeder der Namibia besucht fährt in die Etosha.
https://de.wikipedia.org/wiki/Etosha-Nationalpark
http://www.etoshanationalpark.org/de/

Wir waren auch schon zweimal im Ostteil der Etosha. Seit wenigen Jahren ist es auch möglich von der Westseite her den Park zu besuchen. Das wollten wir machen, weil uns gesagt wurde, dass der Westteil von der Landschaft hier schön sein soll.

Um es vorweg zu sagen, der Westteil ist schöner als der Ostteil. Aber an die Schönheit des Kgalagadi Transfrontier Parks im Süden des Landes kommt er nicht heran. Es gibt aber mehr Tiere in der Etosha.

Eine große Elefantenherde. Sie drängeln sich alle am Wasserzulauf.
Es handelt sich um ein künstliches Wasserloch.
Genau dort wo sich die Elefanten drängeln sprudelt das frische Wasser.

Wenn die Elefanten abziehen können auch die Giraffen trinken

Zebras gab es zu Hunderten.

Ein einzelner Elefantenbulle im Schlammloch.
Wenige Meter entfernt lagen fünf Löwen, die wir leider
mit unserem Handy nicht aufnehmen konnten.

Der Bulle zieht ab
Übernachtet haben wir außerhalb des Parkes direkt nach dem Andersen Gate in der Etosha Village Lodge.




20.02.2018 Via Ruacana Falls zur Hobatere Lodge

20.02.2018
Fahrstrecke vom 20.02.2018
Wir hatten gehört, dass die Ruacana Fälle laufen sollen. Das ist selten, weil der Kunene in Ruacana auf Botswana Seite gestaut wird und dort ein Kraftwerk gemeinsam mit Namibia betrieben wird.

http://www.nampower.com.na/Page.aspx?p=184
https://de.wikipedia.org/wiki/Ruacana-Wasserkraftwerk

Zur Zeit ist in Angola soviel Wasser da, dass der Damm überläuft.

Die Ruacana Fälle. Im Hintergrund die Staumauer.
Von Ruacana aus ging es weiter zur Hobatere Lodge, wo wir einen gemütlichen Nachmittag und eine ruhige Nacht verbrachten.

Entspannen in der Hobatere Lodge

19.02.2018 Entlang des Kunene? Zur Kunene River Lodge

19.02.2018
Eigentlich wollten wir heute nur eine kurze Strecke bis zur Kunene River Lodge fahren.
Unser Guide, der uns gestern so schön durch die Wasserfälle geführt hat, sagte, dass man jetzt gut entlang des Kunene auf der D3700 fahren könnte. Als wir 2003 das erste mal hier oben waren war das nicht möglich. Für die knapp hundert Kilometer bis Ruacana sollten wir 10 Stunden rechnen und auf jeden Fall mit zwei Autos fahren. Jetzt aber ist die Strasse ausgebaut worden und man ist in 2,5 Stunden in Ruacana.
Fahrstrecke vom 19.02.2018
Unsere Chinesischen Bekannten, mit denen wir gestern so einen netten Abend verbracht haben, hatten sich eine große Strecke bis zur Hobatere Lodge vorgenommen. Dort wollen wir erst übermorgen sein. Deshalb sind sie sehr früh los gefahren. Auch sie wollten die D3700 fahren.

Der Beginn der Strasse war landschaftlich sehr schön. Tolle Ausblicke auf den Kunene.

Mal der Kunene aus höherer Perspektive


Mal der Kunene direkt nebenan
Auch die ersten Rivierdurchfahrten waren einfach. Schließlich waren die Fahrspuren der Chinesen zu sehen.

So lange Fahrspuren zu sehen sind,
kann man recht gut, langsam durchfahren.
Stutzig wurden wir als in einem Rivier keine Fahrspuren mehr zu sehen waren. Wo waren denn die Chinesen abgeblieben.

Wie, keine Fahrspuren mehr?
Beim übernächsten Revier war alles klar. Dort war das Wasser zu tief, geschätzt ca. 1,5 m und eine Weiterfahrt war unmöglich.
Wir vermuten, dass unsere chinesischen Freunde auf dem Weg hierhin einen Tipp bekommen haben und früh genug umgedreht sind. Da sie sehr früh los fuhren, sind sie uns nicht mehr entgegen gekommen.

Da ging nichts mehr. Das Wasser war zu tief.
Eine Himbafrau mit ihrem Kind konnte uns auch nicht weiter helfen. Genauer gesagt war eine Kommunikation vollkommen unmöglich. Coca Cola kennt aber die gesamte Welt.

Eine Himbafrau mit ihrem Kind war zufällig am Fluss.
Zuerst dachten wir: Warten bis das Rivier abläuft. Wir legten als zwei Steine als Markierung an den Wasserrand und warteten wie schnell der Pegel sinkt. Nach einer halben Stunde war noch nichts abgesunken. Wir schauten dann nach einer Möglichkeit seitlich eine andere Durchfahrtmöglichkeit zu finden. Dabei stellten wir fest, dass diese Stelle genau auf dem Niveau des Kunene liegt. Als de facto kein Rivier mehr war, sondern ein Nebenarm des Kunene. Und der Pegel des Kunene wird nicht so schnell sinken. Also umdrehen und zurück zur Epupa Falls Lodge. Nach drei Stunden waren wir wieder dort, wo wir morgens los gefahren sind.

Also jetzt den Umweg über Epembe. Auch hier waren ein paar Riviere zu durchfahren aber es war gut möglich. Nach insgesamt acht Stunden waren wir an unserem heutigen Ziel, der Kunene River Lodge, angekommen. Wobei es eigentlich nur 2,5 Stunden dauern sollte. So ist das, wenn man in Namibia in der Regenzeit Auto fährt. Man muss auf alles vorbereitet sein. Vor allem Wasser und Benzin sind wichtig.

Solche Riviere sind einfach. Nur nicht vom Weg abkommen.

Die Kuh ließ sich nicht stören. Rechts dran vorbei.

Endlich angekommen. Kunene River Lodge


Sonntag, 25. Februar 2018

18.02.2018 Epupa Falls, der nördlichste Punkt unserer Reise

18.02.2018
Weiter nach Norden war die Devise. Heute ging es bis zu den Epupa Falls.
Fahrstrecke vom 18.02.2018
Der letzte Teil der Strecke ist sehr interessant, da er quer zu vielen Rivieren führt. Riviere sind Flüsse, die nur kurzzeitig fließen, wenn es in der Nähe, meist in den Bergen, geregnet hat. Es ist immer spannend. Kommt man durch oder nicht.

Solche Durchfahrten sind ja einfach.

Da wird die Durchfahrt schon spannender. Wie tief ist das Wasser?
In diesem Fall sind Fahrspuren zu sehen.
Das bedeutet, ganz langsam durch.

Die sind wohl nicht langsam genug gefahren.
In dem Wasser können Steine und tiefe Löcher sein.
Im  Vordergrund eine Frau in der typischen Herero Tracht.
Wir konnten Ihnen, außer einer Flasche Wasser zu geben,
 nicht helfen. Aber sie kamen selber klar.
Wir waren genau zur richtigen Jahreszeit an den Epupa Falls. Es war sehr viel Wasser im Kunene, der die Grenze zu Angola bildet.

Der Wasserfall von der Lodge aus.
Ein Guide bot uns an, den Wasserfall von der schönsten Seite zu zeigen. Allerdings würde das einen kleinen Fußmarsch durch Randbereiche bedeuten. Wir haben kurz überlegt und dann  gesagt: "Na Ja der wird sich und uns ja nicht umbringen wollen." Also ging es abends los. Vorweg gesagt, es war grandios.
Da müssen wir durch. Aber es kam noch besser.
Die erste Belohnung für die nassen Füsse.



Und weiter geht es. Immer näher ran an den Wasserfall.
Der Mainfall in seiner ganzen Breite.



Vom Mainfall ging es einen kleinen Weg weiter Richtung des Flusses. Je weiter wir kamen desto besser wurde das Panorama und man konnte die Fälle auf der Angola Seite sehen. Insgesamt sind es 31 einzelne Wasserfälle.

Die Epupa Falls in der gesamten Breite


Bei dieser Tour haben wir ein junges Chinesisches Paar kennen gelernt. Pan und Helen. Es waren ja die ersten Chinesen mit denen wir mal etwas mehr Kontakt hatten. Aber wenn alle Chinesen so humorvoll und schlagfertig sind wie Pan, dann ist das ein nettes Volk.

Die Epupa Falls Lodge