Sonntag, 18. November 2018

Schöne Flüge und auch ruhige Tage

Von Sonntag dem 11.11.2018 bis Sonntag dem 18.11.2018

Diese Woche verging "wie im Fluge".

Es gibt hier wieder zwei junge Eulen. Sie wurden fast tot auf dem Boden gefunden und werden nun von Giancarlo, einem unserer italienischen Freunde, aufgepäppelt. Im Moment sind die endgültigen Namen noch nicht festgelegt. Aber nachdem die Eule im Vorjahr Biwa hieß, liegen jetzt die Namen Ciwa und Diwa nahe.

Unsere beiden Neuen

Geflogen sind wir in dieser Woche natürlich auch.

Am 12., 13. und 16.11. haben wir schöne Flüge gemacht.

12.11.2018
Flugweg vom 12.11.2018
 642 OLC Km mit einem 127 km/h Schnitt, Flugzeit 5h 11minhttps://www.onlinecontest.org/olc-3.0/gliding/flightinfo.html?dsId=6947888


13.11.2018
Flugweg vom 13.11.2018

956 OLC Km mit einem 144 km/h Schnitt, Flugzeit 6H 59min
https://www.onlinecontest.org/olc-3.0/gliding/flightinfo.html?dsId=6948516


16.11.2018
Flugweg vom 13.11.2018
516 OLC Km mit einem 119 km/h Schnitt, Flugzeit 4H 32min
https://www.onlinecontest.org/olc-3.0/gliding/flightinfo.html?dsId=6950208


Hier einige Impressionen von den Flügen. Natürlich nur die Höhepunkte. Bei den Absaufern haben wir keine Zeit zu fotografieren.

Beste Wolkenoptik

9,0 m/s Steigen auf dem Integrator

So lässt es sich schön fliegen.







Samstag, 10. November 2018

Die ersten Tage

Samstag der 10.11.2018

Es wird mal wieder Zeit den Blog zu schreiben.
Wir sind gut angekommen. Leider haben wir auf dem Flughafen in Windhoek zwei Stunden auf unseren Transport zum Autovermieter gewartet. Andererseits sind wir in Afrika und hier geht alles etwas langsamer.

An den ersten Tagen habe ich mich um das WLAN hier auf der Lodge gekümmert und am 04.11.2018 hatten wir Pre Season Meeting der SSN (Soaring Society of Namibia). Ich bin in der SSN für den Luftraum zuständig. Am 08.11.2018 kamen die Damen und Herren der Aufsichtsbehörde NCAA und haben ein Audit durchgeführt. Zum Glück hatten wir in dieser Zeit eine Periode sehr kalten Wetters, was bedeutete, dass wir ohnehin nicht geflogen wären.

Trotzdem kam das Fliegen nicht zu kurz. Am 03.11.2018 und am 08.11.2018 hatten wir zwei schöne Flüge. Am 03.11. zeigte sich das Wetter von seiner Namibischen Seite. Ohne Probleme haben wir am Nachmittag 430 km innerhalb von 3 Stunden 13 Minuten geflogen.

Flugweg vom 03.11.2018
Flugweg vom 08.11.2018

Christa hat in diesen Tagen die Finisher Shirts verteilt. Der Hintergrund: Christa hat noch einige gute Bekannte bei der Deutschen Bank. Diese beteiligt sich jährlich an dem JP Morgan Chase Lauf in Frankfurt. Alle Finisher bekommen dort einen Beutel mit einem qualitativ sehr gutem Shirt. Nach zwei Jahren werden die übrig gebliebenen Shirts zur Verteilung in Afrika gegeben. Die Empfänger hier freuen sich immer sehr über das Shirt und besonders über den Beutel, der als Rucksack oder als Wäschebeutel in der Hütte verwendet wird.


Ein Teil des Flugplatz-Teams

Ein Teil des Waschküchen-Teams

Ein Teil des Küchen-Teams

Ein Teil des Gärtner-Teams

Die Beutel sind sehr begehrt





Dienstag, 30. Oktober 2018

Abreise nach Bitterwasser

30.10.2018

Jetzt hat sich das Wetter in Deutschland so verschlechtert (vier Grad und Regen), dass wir gerne wie die Zugvögel Richtung Süden fliegen.

Heute Abend geht der Direktflug Frankfurt - Windhuk.

Der ARCUS ist bereits gut angekommen und von Bernd aufgerüstet worden. Wie wir in der Webcam sehen können, steht er schon auf seinem Platz.


Montag, 10. September 2018

Es geht wieder los. Verladung in Ötisheim.

06.09.2018

Heute haben wir unseren ARCUS wieder verladen. Dank der gewohnt guten Vorbereitung von Sascha ging es zügig über die Bühne.

Die Transportdaten sind:
  • Ladestelle 75543 Ötisheim, Deutschland 
  • Verschiffungshafen Antwerpen, Belgien 
  • Empfangshafen Walvis Bay, Namibia 
  • Termin Abholung ab 10.09.2018 mit LKW 
  • Verschiffung per „Golden Karoo“ 8223 
  • ETD Antwerpen 20.09.2018 
  • ETA Walvis Bay 17.10.2018
Christa und ich werden am 30.10.2018 nach Bitterwasser fliegen und hoffen, dass alles gut ankommt.













 


Sonntag, 4. März 2018

24. bis 28.02.2018 Ruhig in Bitterwasser und Flug nach Deutschland

24. bis 28.02.2018
Die Tage haben wir in Bitterwasser sehr ruhig verbracht.

Wenn wir hören wie kalt es zur Zeit in Deutschland ist und wir hier immer noch Tageshöchsttemperaturen von über 30 Grad haben, oje oje.

Am Sonntag haben uns Freunde, ein Namibisches Farmerehepaar, Monika und Hendrik von Westhysen, besucht. Es war ein angenehmer Nachmittag.

Christa mit Hendrik und Monika

Auch der Abschied von der Verwalterfamilie viel nicht leicht.

Ingo, Aaron, Nina und Marlene

Die lieben sich.

Der Rückflug nach Deutschland verlief ohne Besonderheiten.





Montag, 26. Februar 2018

22.02 und 23.02.2018 Richtung Heimat

22.02.2018 und 23.02.2018

Jetzt ging es "nach Hause". Auf dem Weg dorthin haben wir noch einmal übernachtet, in der Roidina Safari Lodge. Dort haben wir eine Quadbike Tour gemacht, die viel Spaß gemacht hat.

Fahrstrecke vom 22.02. und 23.02.2018

Gemütlich in der Roidina Lodge

Eine schöne Quadbike Tour.
Es wurde so langsam gefahren, dass auf den Helm verzichtet
werden konnte.

Viel Spaß gehabt und auch einige Tiere gesehen




21.02.2018 Durch die Etosha

21.02.2018

Fahrtstrecke vom 21.02.2018
Der Etosha National Park ist der bekannteste Park in Namibia. Jeder der Namibia besucht fährt in die Etosha.
https://de.wikipedia.org/wiki/Etosha-Nationalpark
http://www.etoshanationalpark.org/de/

Wir waren auch schon zweimal im Ostteil der Etosha. Seit wenigen Jahren ist es auch möglich von der Westseite her den Park zu besuchen. Das wollten wir machen, weil uns gesagt wurde, dass der Westteil von der Landschaft hier schön sein soll.

Um es vorweg zu sagen, der Westteil ist schöner als der Ostteil. Aber an die Schönheit des Kgalagadi Transfrontier Parks im Süden des Landes kommt er nicht heran. Es gibt aber mehr Tiere in der Etosha.

Eine große Elefantenherde. Sie drängeln sich alle am Wasserzulauf.
Es handelt sich um ein künstliches Wasserloch.
Genau dort wo sich die Elefanten drängeln sprudelt das frische Wasser.

Wenn die Elefanten abziehen können auch die Giraffen trinken

Zebras gab es zu Hunderten.

Ein einzelner Elefantenbulle im Schlammloch.
Wenige Meter entfernt lagen fünf Löwen, die wir leider
mit unserem Handy nicht aufnehmen konnten.

Der Bulle zieht ab
Übernachtet haben wir außerhalb des Parkes direkt nach dem Andersen Gate in der Etosha Village Lodge.




20.02.2018 Via Ruacana Falls zur Hobatere Lodge

20.02.2018
Fahrstrecke vom 20.02.2018
Wir hatten gehört, dass die Ruacana Fälle laufen sollen. Das ist selten, weil der Kunene in Ruacana auf Botswana Seite gestaut wird und dort ein Kraftwerk gemeinsam mit Namibia betrieben wird.

http://www.nampower.com.na/Page.aspx?p=184
https://de.wikipedia.org/wiki/Ruacana-Wasserkraftwerk

Zur Zeit ist in Angola soviel Wasser da, dass der Damm überläuft.

Die Ruacana Fälle. Im Hintergrund die Staumauer.
Von Ruacana aus ging es weiter zur Hobatere Lodge, wo wir einen gemütlichen Nachmittag und eine ruhige Nacht verbrachten.

Entspannen in der Hobatere Lodge

19.02.2018 Entlang des Kunene? Zur Kunene River Lodge

19.02.2018
Eigentlich wollten wir heute nur eine kurze Strecke bis zur Kunene River Lodge fahren.
Unser Guide, der uns gestern so schön durch die Wasserfälle geführt hat, sagte, dass man jetzt gut entlang des Kunene auf der D3700 fahren könnte. Als wir 2003 das erste mal hier oben waren war das nicht möglich. Für die knapp hundert Kilometer bis Ruacana sollten wir 10 Stunden rechnen und auf jeden Fall mit zwei Autos fahren. Jetzt aber ist die Strasse ausgebaut worden und man ist in 2,5 Stunden in Ruacana.
Fahrstrecke vom 19.02.2018
Unsere Chinesischen Bekannten, mit denen wir gestern so einen netten Abend verbracht haben, hatten sich eine große Strecke bis zur Hobatere Lodge vorgenommen. Dort wollen wir erst übermorgen sein. Deshalb sind sie sehr früh los gefahren. Auch sie wollten die D3700 fahren.

Der Beginn der Strasse war landschaftlich sehr schön. Tolle Ausblicke auf den Kunene.

Mal der Kunene aus höherer Perspektive


Mal der Kunene direkt nebenan
Auch die ersten Rivierdurchfahrten waren einfach. Schließlich waren die Fahrspuren der Chinesen zu sehen.

So lange Fahrspuren zu sehen sind,
kann man recht gut, langsam durchfahren.
Stutzig wurden wir als in einem Rivier keine Fahrspuren mehr zu sehen waren. Wo waren denn die Chinesen abgeblieben.

Wie, keine Fahrspuren mehr?
Beim übernächsten Revier war alles klar. Dort war das Wasser zu tief, geschätzt ca. 1,5 m und eine Weiterfahrt war unmöglich.
Wir vermuten, dass unsere chinesischen Freunde auf dem Weg hierhin einen Tipp bekommen haben und früh genug umgedreht sind. Da sie sehr früh los fuhren, sind sie uns nicht mehr entgegen gekommen.

Da ging nichts mehr. Das Wasser war zu tief.
Eine Himbafrau mit ihrem Kind konnte uns auch nicht weiter helfen. Genauer gesagt war eine Kommunikation vollkommen unmöglich. Coca Cola kennt aber die gesamte Welt.

Eine Himbafrau mit ihrem Kind war zufällig am Fluss.
Zuerst dachten wir: Warten bis das Rivier abläuft. Wir legten als zwei Steine als Markierung an den Wasserrand und warteten wie schnell der Pegel sinkt. Nach einer halben Stunde war noch nichts abgesunken. Wir schauten dann nach einer Möglichkeit seitlich eine andere Durchfahrtmöglichkeit zu finden. Dabei stellten wir fest, dass diese Stelle genau auf dem Niveau des Kunene liegt. Als de facto kein Rivier mehr war, sondern ein Nebenarm des Kunene. Und der Pegel des Kunene wird nicht so schnell sinken. Also umdrehen und zurück zur Epupa Falls Lodge. Nach drei Stunden waren wir wieder dort, wo wir morgens los gefahren sind.

Also jetzt den Umweg über Epembe. Auch hier waren ein paar Riviere zu durchfahren aber es war gut möglich. Nach insgesamt acht Stunden waren wir an unserem heutigen Ziel, der Kunene River Lodge, angekommen. Wobei es eigentlich nur 2,5 Stunden dauern sollte. So ist das, wenn man in Namibia in der Regenzeit Auto fährt. Man muss auf alles vorbereitet sein. Vor allem Wasser und Benzin sind wichtig.

Solche Riviere sind einfach. Nur nicht vom Weg abkommen.

Die Kuh ließ sich nicht stören. Rechts dran vorbei.

Endlich angekommen. Kunene River Lodge