Samstag, 27. Januar 2024

Ein bisschen sind wir doch geflogen - We did fly a bit

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Neben dem vielen Feiern und den netten Gesprächen mit anderen Gästen sind wir auch geflogen. Nicht so viel wie in den Vorjahren, aber doch ein bisschen.

Bedingt durch eine etwas längere Phase des Unwohlseins von Christa, nachfolgenden Blauthermik Tagen, etc. waren es nur ein paar wenige Flüge. Darüber hinaus ist unser Drive zum Segelfliegen ewas abgeschwächt.

Der letzte Flug war am 19.01.2024. Es war am Ende sehr spannend.

Zuerst ging es recht gut nach Rehoboth. Dort hören wir über Funk, dass Elmar landen wollte. Nanu? Dann hörten wir vom Boden, dass es in Bitterwasser leicht regnete.

Also entschieden wir uns zurückzu fliegen. Es zeigte sich, dass rund um Bitterwasser Schauer standen.

Wir fanden eine Lücke der Schauerlinie im Nordwesten und wir konnten nach Durchzug des Regens in Bitterwasser landen. Dort schien in diesem Moment die Sonne und die Landung war unkompliziert.

Frei nach Antoine de Saint-Exupéry: Besser ist es du wünscht dir, du würdest in der Luft sein wenn du am Boden bist, als wenn du dir in der Luft wünscht am Boden zu sein.

Mittlerweile ist die Saison in Bitterwasser beendet. Alle Flugzeuge sind in den Containern verladen und am 23.01.2024 verliessen die Container die Lodge in Richtugn Europa, wo sie hoffentlich unbeschadet Anfang März ankommen.


Am 24.01.2024 wird sich der zweite Roundtrip durch Namibia anschliessen. Es soll in die Erongoberge und nach Swakopmund gehen.


English Version =======================================

In addition to the many celebrations and the nice conversations with other guests, we also flew. Not as much as in previous years, but still a bit.

There were only a few flights due to Christa being unwell for a longer period of time, followed by blue-temperature days, etc. In addition, our drive for gliding has weakened somewhat.

The last flight was on 19.01.2024. It was very exciting in the end.


At first it went quite well to Rehoboth. There we heard on the radio that Elmar wanted to land. Then we heard from the ground that it was raining lightly in Bitterwasser.

So we decided to fly back. It turned out that there were showers around Bitterwasser.


We found a gap in the line of showers to the north-west and were able to land in Bitterwasser after the rain had passed. The sun was shining there at the time and the landing was straightforward.

To paraphrase Antoine de Saint-Exupéry: It is better to wish you were in the air when you are on the ground than to wish you were on the ground when you are in the air.

The season in Bitterwasser has now come to an end. All the aircraft have been loaded into the containers and on 23 January 2024 the containers left the lodge for Europe, where they will hopefully arrive undamaged at the beginning of March.

The second round trip through Namibia will follow on 24 January 2024. It will go to the Erongo Mountains and Swakopmund.



Mittwoch, 24. Januar 2024

Weihnachten und Sylvester 2023 - Christmas and New Year's Eve 2023


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Ein neuer Trend zeichnet sich in Bitterwasser ab. War es früher üblich, dass viele Piloten über die Feiertage nach Hause flogen, so ist es dieses Jahr so, dass viele Piloten ihre Familien nach Bitterwasser holten um hier gemeinsam Weihnachten zu feiern.

Als Konsequenz hieraus waren am Heiligen Abend 63 Gäste hier. Also voll ausgebucht.


Es gab Weihnachten und Sylvester jeweils ein fünf Gang Menü vom feinsten.

Unsere First Class Köchinnen





Das Sylvester Menü 

English Version =======================================

A new trend is emerging in Bitterwasser. While it used to be common for many pilots to fly home for the holidays, this year many pilots brought their families to Bitterwasser to celebrate Christmas together.

As a result, there were 63 guests here on Christmas Eve. So fully booked.



There was a five-course menu at Christmas and New Year's Eve.

Our first class chefs





The New Year's Eve menu




Sonntag, 24. Dezember 2023

13.12.2023 bis 24.12.2023 Endlich wieder fliegen - 13.12.2023 to 24.12.2023 Flying again at last

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Max, der Experte vom Herstellerwerk, der zur Zeit in Kiripotib ist, war hierhin kommen und hat die Sache mit dem nicht funktionierenden Generator in die Hand genommen.

Am Ende konnte dann, wenn auch mit einer dauernd anstehenden Fehlermeldung, geflogen werden.

Andy Lutz, einer der Konstrukteure des ARCUS kommt dieser Tage auch nach Namibia. Er wird dann die endgültig richtige Zentraleinheit mitbringen. Und ja, diese Box hat funktioniert, sodass am Abreisetag von Wolf-Dietrich das Flugzeug wieder vollkommen in Ordnung ist.

Leider wurde Christa krank und konnte drei Tage nur Husten und Schnupfen. Was aber am schlimmsten war: Die Stimme war weg!

Als Christa genesen war, bekam ich die gleichen Symptome, was mich auch zwei Tage still legte.

Am 22.12.2023 waren wir wieder soweit hergestellt, dass wir fliegen konnten.

Das war ein toller Tag! Richtiges Namibia Wetter. Gute Aufwinde mit bis zu 5m/s steigen, ganz weich, einfach zu zentrieren und überhaupt nicht bockig. Jede Wolke zog dort wo wir es erwarteten. Nach drei Stunden wollten wir landen, weil wir durch die Krankheit noch nicht hundertprozentig fit waren. 

90km südwestlich von Bitterwasser entschieden wir uns für den Endanflug. Zu dieser Zeit hatten wir 500m Ankunftshöhe auf unserem Rechner. Die guten Wolken vor uns führten dazu, dass unsere Ankunftshöhe immer mehr zunahm und auf 1.400m anwuchs. Also noch an Bitterwasser vorbei Richtung Norden die Höhe abfliegen. In der Gegend von Pokweni hatten wir 800m Ankunftshöhe auf Bitterwasser. Also umdrehen. In Bitterwasser war die Ankunftshöhe dann wieder auf 1.400m angewachsen. Kein runter kommen. Zum Schluss die Bremsklappen benutzt. Insgesamt sind wir über eine Stunde nur geradeaus geflogen. EIN TOLLER FLUG! In vier Stunden 500km. Das ist Namibia! 


English Version =======================================

Max, the expert from the manufacturer's factory, who is currently in Kiripotib, came here and took the matter of the malfunctioning generator in hand.

In the end, we were able to fly, albeit with a constant error message.

Andy Lutz, one of the designers of the ARCUS, is also coming to Namibia these days. He will then bring the final correct central unit with him. And yes, this box worked, so that on the day of Wolf-Dietrich's departure the aeroplane was back in perfect working order.

Unfortunately, Christa fell ill and could only cough and runny nose for three days. But worst of all, her voice was gone!

When Christa had recovered, I got the same symptoms, which also put me out of action for two days.

On 22 December 2023, we were well enough to fly again.

That was a great day! Real Namibia weather. Good updrafts rising up to 5m/s, very smooth, easy to centre and not at all stubborn. Every cloud moved where we expected it to. We wanted to land after three hours because we were not yet one hundred per cent fit due to the illness. 


90km south-west of Bitterwasser we decided to make the final approach. At this time we had an arrival altitude of 500 metres on our computer. The good clouds in front of us meant that our arrival altitude increased more and more and grew to 1,400 metres. So we flew northwards past Bitterwasser to reduce our altitude. In the Pokweni area, we had 800 metres of arrival altitude on Bitterwasser. So we turned round. In Bitterwasser, the arrival altitude had increased again to 1,400 metres. No coming down. Finally we used the airbrakes. In total, we flew straight ahead for over an hour. A GREAT FLIGHT! 500km in four hours. That's Namibia!





Dienstag, 12. Dezember 2023

05.12.2023 bis 11.12.2023 Die erste Woche nach der Tour - 05.12.2023 to 11.12.2023 The first week after the tour

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Leider ist in dieser Woche das Wetter nicht so optimal zum Fliegen. Es ist zwar 30 Grad und Sonne, aber das ist für richtig gutes Hammerwetter zu kalt. Es kann zwar geflogen werden, aber Namibia-Wetter ist das nicht. In der Zeit in der wir auf Tour waren, war das Wetter erstklassig und es sind in Bitterwasser viele 1.000 km Flüge gemacht worden.

Am 07.12.2023 sind wir trotz des nicht optimalen Wetters geflogen. 3 ½ Stunden und es war ein guter, schöner Flug. Na Ja, das Wetter soll ja demnächst besser werden.

Am 08.12.2023 ist Wolf Dietrich geflogen. Wir teilen uns ja dieses Jahr sein Flugzeug. Während des Fluges stellte er fest, dass beim Motorlauf der Generator nicht arbeitet.

Wegen des Defektes an dem ARCUS wurde am Freitagabend in Kirchheim im Herstellerwerk noch schnell eine zentrale Steuereinheit einem Gast übergeben, der am Samstag nach Kiripotib fliegt. Kiripotib ist ein anderes Segelflugzentrum hier in Namibia.

Am Sonntagmittag (10.12.2023) war das Ersatzteil in Kiripotib. Eine kurze Überlegung ob es möglich wäre mit einem UL Flugzeug zu fliegen wurde verworfen, da sehr starker Wind wehte, was UL Flugzeuge überhaupt nicht mögen. Also rein ins Auto und fahren. Die Fahrt dauert für eine Strecke ca. eine Stunde.

Zurück in Bitterwasser wurde das Ersatzteil sofort eingebaut. Leider ohne Erfolg. Das Ersatzteil war für einen ARCUS der Version 2 und nicht für einen ARCUS der Version 1.

Heftiges Telefonieren folgte und es stellte sich heraus, dass in Kiripotib eine Steuereinheit für die Version 1 als Ersatzteil liegt. Na toll.

Am 11.12.2023 früh morgens flog Wolf-Dietrich dann mit dem UL (das Wetter war ok) nach Kiripotib und zum Frühstück war also die neue Einheit da. Natürlich wurde sie sofort eingesteckt. Jedoch wieder kein Erfolg. Im Gegenteil. Kleine Rauchzeichen und eine auslösende Sicherung waren keine guten Zeichen.

Jetzt bleibt nur noch eine Lösung. Max, ein Experte vom Herstellerwerk, der zur Zeit in Kiripotib ist, muss hierhin kommen und die Sache in die Hand nehmen.


Nichts desto Trotz genießen wir unseren Aufenthalt hier. Wir vertreiben uns die Zeit mit Willi, unserem zahmen, auf der Lodge aufgewachsenen, Springbock, liegen am Pool oder genießen den Sonnenuntergang am Dunehouse.








English Version =======================================

Unfortunately, the weather this week is not ideal for flying. It's 30 degrees and sunny, but it's too cold for really good weather. You can fly, but it's not Namibia weather. During the time we were on tour, the weather was first class and many 1,000 km flights were made in Bitterwasser. 

On 07.12.2023 we flew despite the less than ideal weather. 3 ½ hours and it was a good, beautiful flight. Well, the weather should get better soon. 

Wolf Dietrich flew on 08.12.2023. We are sharing his aircraft this year. During the flight, he noticed that the generator was not working when the engine was running. 

Due to the defect in the ARCUS, a central control unit was quickly handed over to a guest at the manufacturer's factory in Kirchheim on Friday evening, who was flying to Kiripotib on Saturday. Kiripotib is another gliding centre here in Namibia.

The spare part was in Kiripotib at midday on Sunday (10 December 2023). A brief consideration of whether it would be possible to fly with an UL aircraft was rejected, as there was a very strong wind, which UL aircraft don't like at all. So we got in the car and set off. The journey takes about an hour.

Back in Bitterwasser, the spare part was fitted immediately. Unfortunately without success. The spare part was for an ARCUS version 2 and not for an ARCUS version 1.

A lot of phoning followed and it turned out that there was a control unit for version 1 as a spare part in Kiripotib. That's great.

On 11 December 2023 early in the morning, Wolf-Dietrich flew to Kiripotib with the UL (the weather was ok) and the new unit was there before breakfast. Of course, it was plugged in immediately. But again no success. On the contrary. Small smoke signals and a tripping fuse were not good signs.

Now there was only one solution left. Max, an expert from the manufacturer's factory, who is currently in Kiripotib, has to come here and take matters into his own hands.


Nevertheless, we enjoy our stay here. We pass the time with Willi, our tame springbok that grew up at the lodge, lie by the pool or enjoy the sunset at the Dunehouse.











Mittwoch, 6. Dezember 2023

Elfte Etappe, Bitterwasser - Eleventh stage, Bitterwasser

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04.12.2023

Heute galt es auf bekannten Wegen nach Hause, nach Bitterwasser, zu fahren.

Die Fahrt verlief ohne Probleme. In Rehoboth wurde vollgetankt. Es gingen 110 Liter rein. Außerdem wurde der Vorrat an Windhoek Lager aufgefrischt. Drei Kästen.

Ein wundervoller Sonnenuntergang begrüßte uns in Bitterwasser und das war ein toller Abschluss einer schönen, 3.500km langen Tour.


Jetzt werden wir unseren Fliegerurlaub fortsetzen. Für Übermorgen gibt es eine gute Wettervorhersage. Schaun wir mal, dann werden wir sehen.


English Version =======================================

04.12.2023 

Today we had to take the familiar route home to Bitterwasser and the journey went without a hitch. We filled up with petrol in Rehoboth. We filled up with 110 litres. We also topped up our stock of Windhoek Lager. Three crates.


A wonderful sunset greeted us in Bitterwasser and it was a great end to a beautiful 3,500 km tour. 

Now we will continue our flying holiday. There is a good weather forecast for the day after tomorrow. Let's see, then we'll see.


Zehnte Etappe, Okahandja Country Hotel - Tenth stage, Okahandja Country Hotel

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03.12.2023

In dieser Lodge waren wir auf dem Hinweg auch schon abgestiegen. Wir haben dort unsere Sonnenschutzkappen vergessen und weil die Rückfahrt von Otavi bis Bitterwasser zu lang gewesen wäre, war hier eine Übernachtung eine gute Idee. 

Südlich von Otavi konnten wir wieder D-Straßen fahren. Wir machen das gerne. Es ist viel schöner auf den unbefestigten Straßen zu fahren als auf Teer.

Anstelle über die Autobahn ähnliche B1 zu fahren sind wir über die D2475 (4x4 only) und D2180 gefahren. Es war sehr schön.


Tiefer Sand und Wasser. Eine spannende Kombination.

Insgesamt waren 8 Tore zu öffnen und wieder zu schließen. 



English Version =======================================

03.12.2023 

We had already stayed at this lodge on the outward journey. We forgot our sun caps there and because the return journey from Otavi to Bitterwasser would have been too long, an overnight stay here was a good idea. 

South of Otavi, we were able to drive on D-roads again. We like to do that. It's much nicer to drive on dirt roads than on tar. 

Instead of driving on the B1 motorway, we took the D2475 (4x4 only) and D2180. It was very nice. 


Deep sand and water. An exciting combination.

A total of 8 gates had to be opened and closed again.







Dienstag, 5. Dezember 2023

Neunte Etappe, Gabus Safari Lodge - Ninth stage, Gabus Safari Lodge

 

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01.12 bis 02.12.2023

Auf der Gabus Safari Lodge https://gabusnamibia.com/ waren wir vor ein paar Jahren schon einmal. Wir wurden beim jetzigen Besuch nicht enttäuscht. Es war noch alles so schön und gut wie beim letzten mal.




Da wir zwei Tage dort waren, gab es genügend Zeit um den Blog zu schreiben.


Der Game drive viel sehr kurz aus, da ein heranziehendes Gewitter uns schnell zur Umkehr zwang. Den Steinbruch den wir auf dem Weg besuchten, ist von dem Vater von Harald, dem Besitzer der Lodge, angelegt worden. Es wurde Schotter für den Straßenbau hergestellt. Die Anlagen sind jetzt aber schon lange außer Betrieb. Sehr schön sind die Spuren der Bohrlöcher, in die das Dynamit eingesteckt wurde, zu sehen.

 

English Version =======================================

01.12 to 02.12.2023


We visited Gabus Safari Lodge https://gabusnamibia.com/ a few years ago. We were not disappointed on this visit. Everything was still as beautiful and good as the last time.



As we were there for two days, there was enough time to write the blog.


The game drive was very short as an approaching thunderstorm forced us to turn back quickly. The quarry we visited on the way was set up by the father of Harald, the owner of the lodge. It was used to produce gravel for road construction. However, the facilities have now been out of use for a long time. The traces of the boreholes into which the dynamite was inserted can be seen very clearly.