Mittwoch, 18. November 2020

Vorbereitende Arbeiten und Sundownwer - Preparatory work and sundowner

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Wir warten auf den Container mit den Flugzeugen und hoffen, dass er am Freitag dem 20.11.2020 hier ankommt und alles in Ordnung ist.

Bernd und Manfred haben bereits angefangen die sechs Flugzeuge, die hier in Bitterwasser geblieben sind zu Warten und die Jahresnachprüfungen zu machen.

Die Anzahl der Helfer wurde
dieses Jahr deutlich reduziert

Jeremias (rechts) ist schon seit vielen Jahren bei uns.

Nach getaner Arbeit ist ein kühles Bad und eine Flasche Windhoek Lager genau das Richtige.

Prost! Manfred und Bernd

Manfred wird uns als Schrauber die ganze Saison erhalten bleiben. Bernd muss leider am Sonntag wieder zurück ins nasskalte Corona-Deutschland.

Die Flugzeuge, die von den Beiden gewartet und geprüft werden sind fast alle von Piloten, die dieses Jahr Corona bedingt nicht nach Bitterwasser kommen. Wir warten noch auf unsere Flugzeuge und haben deshalb Zeit einen ausgiebigen Gamedrive und einen Sundowner zu unternehmen.

Mit dieser kleinen Gruppe hat es viel Spaß gemacht.

Warten auf Manfred
Giraffe mit Jungem voraus

Wir haben vier Giraffen, viele Zebras, Oryx und jede Menge Springböcke gesehen.

Die zur Zeit komplette Besetzung

Elmars erster Sundowner. Er freut sich riesig.

Immer wieder fantastisch


English Version =======================

We are waiting for the container with the airplanes and hope that it will arrive here on Friday 20.11.2020 and everything will be fine.

Bernd and Manfred have already started to maintain for the six planes that stayed here in Bitterwasser and to do the annual inspections.

The number of helpers was
this year significantly reduced

Jeremias (right) has been with us for many years.

After work is done, a cool bath and a bottle of Windhoek Lager is just the thing.

Cheers! Manfred and Bernd


Manfred will stay with us as a screwdriver for the whole season. Unfortunately Bernd has to return to the wet and cold Corona Germany on Sunday.

The planes that are maintained and checked by the two are almost all from pilots who will not be able to come to Bitterwasser this year due to Corona. We are still waiting for our planes and therefore we have time for an extensive gamedrive and a sundowner.

With this small group it was a lot of fun.

Waiting for Manfred

Giraffe with young one ahead

We saw four giraffes, many zebras, oryx and a lot of springbok.

The complete group

Elmar's first sundowner. He is very happy.

Again and again fantastic





Montag, 16. November 2020

Unsere Freunde sind angekommen. - Our friends have arrived.

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Am Sonntag sind einige unserer Freunde angereist. Das Betriebsteam, Flugleitung, Werkstatt und Organisation ist jetzt komplett. Wir bereiten jetzt alles vor, damit der Flugbetrieb bald los gehen kann. 

Wir erwarten den Container mit den Flugzeugen am Freitag dem 20.11.2020 hier in Bitterwasser.

In der Zwischenzeit werden hier an den Flugzeugen, die hier "überwintert" haben die notwendigen Wartungsarbeiten und Jahresnachprüfungen gemacht.

Corona gerechte Sitzanordnung

Natürlich durfte die obligatorische Welcome Party nicht fehlen.

Die "Bierhalle" ist eröffnet.



English Version =======================

On Sunday some of our friends arrived. The operating team, flight control, workshop and organization is now complete. We are now preparing everything so that flight operations can start soon. 

We expect the container with the airplanes on Friday the 20.11.2020 here in Bitterwasser.

In the meantime the necessary maintenance work and annual inspections will be carried out on the aircraft that have "wintered" here.

Corona fair seating arrangement

Of course, the obligatory Welcome Party was not to be missed.

The "Bierhalle" is opened.



Samstag, 14. November 2020

Ein kleiner Zoo - A small zoo

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Das war eine große Überraschung als wir in Bitterwasser ankamen. Es gibt gleich drei Tiergeschichten.

Die Eulen, genauer gesagt Fleckenuhu's. http://tierdoku.de/index.php?title=Fleckenuhu

Diese Story wird ganz besonders Stefan Sänger freuen. Er hat vor einigen Jahren hier in Bitterwasser einen kleinen Uhu  groß gezogen. Wir haben ihn Biwa genannt. Es war eine große Freude. Irgendwann ist Biwa im Laufe der Offseason aber dann nicht mehr erschienen. Es gibt hierzu einen interessanten Bericht unter: http://www.greifvogelhilfe.de/uhuaufzucht-per-email/

Vor drei Wochen hat unser Koch Loui zwei kleine Küken gefunden, die aus dem Nest gefallen waren und von den Eltern aufgegeben wurden. Da Loui bei der Aufzucht von Biwa im Jahr 2015 bereits in Bitterwasser war, kannte er sich aus und hat sich der Beiden angenommen. Sie hatten die Augen noch nicht auf und erkennen nun Loui als Vater an. Im Moment gibt es noch keinen Namen für die Beiden. Vorschläge sind erwünscht.

Unsere 3 Wochen alten Uhu's

Der junge Springbock

Rodrick, unser Verwalter auf der Lodge, hat in der Nähe des Zaunes einen kleinen verlassenen Springbock gefunden. Er hat ihn mit der Flasche groß gezogen und nun ist Rodrick der Vater. Der kleine Springbock hat auch schon einen Namen: Baki

Rodrick und Baki

Baki hält die Wiese kurz.

Baki ist überhaupt nicht scheu

Baki


Die Straußenbaby's

Vor 4 Wochen haben unsere Verwalter Rodrick und Luzaan ein verlassenes Nest mit sieben Jungen Straußen gefunden. Die beiden haben sich der Strauße angenommen und aufgezogen.


Auf zum Abendspaziergang

Sander und Amira freuen sich

Baki will auch streicheln

Uns sieben geht es gut

Lange Beine?
Da muss es sich wohl um die Mutter handeln.

English Version =======================

It was a big surprise when we arrived in Bitterwasser. There are three animal stories.

The owls, more precisely spotted eagle owl . https://en.wikipedia.org/wiki/Spotted_eagle-owl

This story will especially please Stefan Sänger. A few years ago he raised a small eagle owl here in Bitterwasser. We named him Biwa. It was a great joy. But at some point during the offseason Biwa didn't appear again. There is an interesting report in german language about this under: http://www.greifvogelhilfe.de/uhuaufzucht-per-email/

Three weeks ago our cook Loui found two little chicks that had fallen out of the nest and had been abandoned by their parents. Since Loui was already in Bitterwasser when Biwa was reared in 2015, he knew his way around and took care of the two. They did not have their eyes open yet and now recognize Loui as a father. At the moment there is no name for the two yet. Suggestions are welcome.

Our 3 weeks old eagle owls

 
The young springbok

Rodrick, our caretaker at the lodge, has found a small abandoned springbok near the fence. He raised it with the bottle and now Rodrick is the father. The little springbok already has a name: Baki

Rodrick and Baki

Baki keeps the meadow short.

Baki is not shy at all

Baki

The ostrich baby's

4 weeks ago our managers Rodrick and Luzaan found an abandoned nest with seven young ostriches. They took care of the ostriches and raised them.

Off for an evening walk

Sander and Amira are happy

Baki also wants to stroke

The seven of us are doing well

Long legs? 
It must be the mother.







Donnerstag, 12. November 2020

Endlich da!

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Wir, Christa und ich (Wolfgang), haben es geschafft. Wir sind in Bitterwasser/Namibia angekommen.

Wie befürchtet kam das Working Permit am letzten Tag vor der Abreise. Aber immerhin, es kam. Und über so Kleinigkeiten, dass die Passnummer in Christas Permit unvollständig war muss man sich keinen Kopf machen. Also ging es am Dienstag los.

Um 18:00 Uhr kam das Taxi. und schon ging es los. Unfall am Bad Homburger Kreuz. Also Umweg über Königstein und Eschborn. Trotzdem waren wir früh genug am Flughafen. Der Flughafen war erschreckend leer. 

Alle Schalter leer

An der Security ganz alleine

Goethe allein aber mit Maske

Das Flugzeug war gut gefüllt. Vor dem Einsteigen musste zum ersten Mal der PCR Test gezeigt werden. Nach dem Boarding teilte uns der Kapitän mit, dass es ca. 15 Minuten Verspätung gibt, da noch Fracht geladen werden muss. Das muss man versuchen zu verstehen. Nichts los und die schaffen es nicht on time die Fracht fertig zu haben. 

Dann endlich Push Back, Triebwerke an und Taxiing. Doch plötzlich blieben wir stehen, drehten um um rollten zurück zum Gate. Der Kapitän sagt: "Ein technisches Problem."

Als wir wieder standen hieß es: "Losschnallen, es muss getankt werden. Es ist zu wenig Sprit im Flugzeug." Das Gelächter war groß. Letztendlich schien es aber doch ein Problem mit der Anzeige zu sein.

Es wurde später und später. Frankfurt hat Nachtflugverbot. Ab 23:00 Uhr ist Schluss mit starten. Wir stellten uns schon vor, wie es sein würde wenn die Reparatur nicht klappt. Vor allen Dingen wäre dann der PCR Test abgelaufen. Letztendlich schaffte Lufthansa Technik es aber doch noch und 9 Minuten vor Betriebsschluss hoben wir ab.

Der Flug verlief ruhig und ohne weitere Vorkommnisse. 

Eurowings schreibt in Ihrer Werbung, dass die Business Class ein Zweimeter Flachbett hat. Das ist schlicht gelogen. Sicherlich ist die Gesamtlänge 2 Meter, aber der Fußraum ist so eng, dass nur Menschen mit einem Bein diesen benutzen können.

Business Class bei Eurowings.
Da sind wir von Air Namibia aber Besseres gewöhnt.

In Windhoek stand uns dann die Immigration bevor. Namibia ist ein wunderschönes Land, liebe und tolle Menschen, endlose Weite, fast immer Sonnenschein aber leider auch die Frauen am Immigrations Schalter. Sie sind meistens sehr unfreundlich und zickig. Das einzig Negative an Namibia.

Doch dieses Jahr war es deutlich besser. Man könnte fast sagen, Sie waren freundlich. Alle drei Stationen an denen der PCR Test und andere Formulare gezeigt bzw. abgegeben werden mussten, waren innerhalb von 45 Minuten passiert.

Beim Verlassen der Gepäckhalle muss das Gepäck noch einmal durch die Röntgenanlage. Offensichtlich hatte Christa es mit den vielen Sweets in den Koffern übertrieben und wir mussten in den Nebenraum zur Gepäckkontrolle. Ende der Geschichte: Jetzt haben wir eine Großpackung Hanuta weniger zu verschenken.

Übernahme des Autos bei der Autovermietung Hester verlief wie immer problemlos. Wir mieten dort seit 2002.

Unser Auto bis Ende Februar 2021

Auf dem Weg nach Bitterwasser entwickelte sich das Wetter gut. Offensichtlich gab es sehr gute Blauthermik. Jedenfalls war der Dustdevil, der auf unserer Straße stand, sehr beeindruckend.



In Bitterwasser angekommen war die Begrüßung super herzlich. Alle freuen sich, dass endlich wieder Gäste kommen. Aber die größte Überraschung waren zwei kleine Eulen und ein zahmer, junger Springbock. Doch davon mehr morgen im nächsten Post.




English Version ========================

We, Christa and I (Wolfgang), have made it. We arrived in Bitterwasser/Namibia.

As feared the working permit arrived on the last day before departure. But still, it came. And you don't have to worry about such small things that the passport number in Christa's permit was incomplete. So we started on Tuesday.

At 18:00 o'clock the taxi arrived and the trip started. Accident at the Bad Homburg cross. So a detour via Königstein and Eschborn. Nevertheless we were early enough at the airport. The airport was frighteningly empty. 
All counters empty

At the security all alone

Goethe alone but with mask

The plane was well filled. Before boarding, the PCR test had to be shown for the first time. After boarding, the captain informed us that there would be a delay of about 15 minutes because there was still some cargo to be loaded. One must try to understand this. Nothing is going on and they do not manage to have the cargo ready on time. 

Then finally push back, engines on and taxiing. But suddenly we stopped, turned around and taxied back to the gate. The captain says: "A technical problem.

When we were standing again, the captain said: "Unstrap, we have to refuel. There's not enough fuel in the plane." The laughter was big. But in the end it seemed to be a problem with the display.

It got later and later. Frankfurt has a ban on night flights. From 23:00 o'clock on it is over with take off. We already imagined how it would be if the repair didn't work. First of all, the PCR test would have expired. In the end Lufthansa Technik managed to do it and 9 minutes before the end of operations of the airport we take off.

The flight went smoothly and without any further incidents. 

Eurowings writes in their advertisement that the Business Class has a two-meter flatbed. That is simply a lie. Certainly the total length is 2 meters, but the foot space is so narrow that only people with one leg can use it.
Business Class at Eurowings.
But we at Air Namibia are used to better things.

In Windhoek we had to go to immigration. Namibia is a beautiful country, lovely and great people, endless space, almost always sunshine but unfortunately also the women at the immigration desk. They are mostly very unfriendly and bitchy. The only negative thing in Namibia.

But this year it was much better. One could almost say you were friendly. All three stations where the PCR test and other forms had to be shown or handed in were done within 45 minutes.

When leaving the baggage hall, the baggage had to go through the X-ray machine again. Obviously Christa had overdone it with the many sweets in the suitcases and we had to go to the next room for luggage inspection. End of the story: Now we have one large pack of Hanuta less to give away.

Taking over the car at the car rental Hester went without any problems as usual. We rent there since 2002.
Our car until end of February 2021

On the way to Bitterwasser the weather developed well. Obviously there was very good blue thermals. Anyway, the Dustdevil that was on our road was very impressive.





Arrived in Bitterwasser the welcome was super warm. Everybody is happy that finally guests are coming again. But the biggest surprise were two little owls and a tame young springbok. But more about that tomorrow in the next post.