Sonntag, 30. November 2014

Die Farm Wohlzufrieden besucht

24.11.2014

Für heute war nicht so gutes Wetter voraus gesagt. Wir haben also beschlossen heute zu einer Farm zu fahren auf der es neben dem Farmbetrieb auch noch einen Schreinerei geben soll. Wir sind ja nach wie vor auf der Suche nach zwei Nachttischen, einem Tisch  und einer Vergrößerung des Schreibtischplatte.

Auf der Farm Wohlzufrieden wurden wir fündig. Werner Fourie ist Schreiner und Farmer in einer Person. Er hat in der Vergangenheit schon öfters für Bitterwasser gearbeitet. Wir wurden sehr freundlich empfangen und haben uns direkt mit Werner gut verstanden.

Jetzt sind wir guten Mutes, dass im Januar alles umgebaut und erledigt ist.



Noch schlechtere Blauthermik vorhergesagt

28.11.2014

Die Vorhersage für heute war nicht gut und viele Piloten haben auf das Fliegen verzichtet.
Den ganzen Tag haben wir mit Flugzeugpflege und Relaxen verbracht.

Am Abend haben wir mit Jens Henke, Mitglied im StrePla Team, und seiner Freundin Annett einen schönen Sundowner gemacht. Jens hat die Software pocket*StrePla entwickelt und war zu Beginn seiner Namibia Rundtour drei Tage in Bitterwasser, hatte den ARCUS E gechartert und ist damit ein wenig geflogen um einen Eindruck von Bitterwasser zu bekommen.

Äußerst blöde Blauthermik

27.11.2014

Wir sind mal wieder geflogen. Aber vergnügungssteuerpflichtig war das nicht.
Unrunde Bärte, die nicht vernünftig hoch gingen, wurden angetroffen. Ein Wetter, wie wenn in Deutschland Warmluft einfließt. 

Nach kurzer Zeit (2h 17min) hatten wir keine Lust mehr und sind umgekehrt. Den Nachmittag haben wir dann mit Pflegearbeiten am ARCUS verbracht.

Wolfgang unter fachkundiger Aufsicht von Dirk Hoffmeister
bei Wartungsarbeiten
Hier der Flug:
http://www.onlinecontest.org/olc-2.0/gliding/flightinfo.html?dsId=4106732


Man sollte Meteorologen nie glauben

26.11.2014

Für Mittags waren große Schauer und Gewitter angesagt. Praktisch alle Piloten blieben am Boden. Mittags baute das Wetter aber hervorragend auf und die Gewitter waren weit im Norden, störten also nicht. Ein paar Kollegen sind dann noch geflogen, wir haben uns aber einen gemütlichen Tag am Pool gemacht.

Dienstag, 25. November 2014

900km mit Jan Omsels

23.11.2014

Jan Omsels ist ein Freund aus unserem Heimatverein und seines Zeichens amtierender Deutscher Meister der Standardklasse, also ein sehr guter Pilot. Nebenher fliegt er beruflich Boeing 767 der Condor. Also lag es nahe, wenn man schon die 767 nach Windhoek geflogen hat die vier freien Tage bis zum Rückflug in Bitterwasser zu verbringen.

Für mich war es eine gute Gelegenheit mal mit ihm zu fliegen und das eine oder andere bei ihm abzuschauen. Christa war so lieb und hat den Tag am Pool verbracht.

So gute und ehrgeizige Piloten wie Jan wollen natürlich so viel wie möglich fliegen. Also hieß es sehr früh starten. 

Flugweg vom 23.11.2014

Nach abstellen des Motors habe ich das Flugzeug Jan übergeben und ihn bis zur Landung fliegen lassen. Die ersten 1,5 Stunden waren sehr, sehr mühsam. Immer nur in Bodennähe schwitzten wir bis endlich die Wolken erreicht waren. Von da an ging es gut bis hinter Gobabis. Dort fingen die ersten Wolken an auszuregnen. Wir "verbastelten" uns dort ein wenig und entschlossen uns dann Richtung Südsüdost zu fliegen. Sehr gute Wolkenaufreihungen voraus brachten uns auf dem Schenkel über knapp 200 km einen Schnitt von 156 km/h. Eigentlich hätte man von dort aus weiter in den Luftraum von Botswana fliegen sollen. Aber bei Höhen unter 4.000 m fehlte mir dafür der Mut. In Botswana gibt es keinerlei Aussenlandemöglichkeiten. Also drehten wir wieder um und flogen noch einen Schenkel nach Norden, da klar zu erkennen war, dass im Westen keine Wolken zu erwarten waren. 

Es erfolgte dann noch ein Endanflug über 100 km von Leonardville aus. Wie immer, als wir keinen Aufwind mehr brauchten fanden wir noch zwei gute Aufwinde und konnten so unseren Flug über Bitterwasser hinaus verlängern bis der Rechner 900 km anzeigte. Den Rückflug ca. 30 km hat er dann nicht mehr gewertet, da die sechs Schenkel verbraucht waren.

Ich habe bei dem Flug viel gelernt und bin in meiner Auffassung, nicht zu früh zu starten und dafür ein paar Kilometer weniger zu fliegen, bestätigt worden. 

Vielen Dank an Jan für den schönen Flug und besonderen Dank an Christa, dass Sie heute am Boden geblieben ist.

Fazit: 901 OLC km, Schnitt: 108,8 km/h, Flugzeit: 8h 28min

Hier der Flug: 





Mäßiges Wetter mit Gewittern vorhergesagt

22.11.2014

Abschirmung den ganzen Tag über Bitterwasser und im Osten.
So war die Vorhersage und die traf auch ein.

Wir sind nach Marienthal gefahren um weiter einzukaufen. Aber, wer hätte das gedacht, es ist Samstag und alle Geschäfte machen um 13:00 Uhr zu. So waren wir zum Kaffe wieder zurück und haben den Rest des Tages relaxed.


620km Problemlos durch Namibia fliegen

21.11.2014

Heute sind wir einfach nur schön geflogen.

Flugweg vom 21.11.2014
Der Flug verlief nach Nordosten unspektakulär. Nach sechs Stunden sind wir eine Stunde vor Sonnenuntergang gelandet, da wir noch im Hellen einpacken wollten. 

Fazit: 621 OLC km, Schnitt: 110,4 km/h, Flugzeit: 5h 58min

Hier der Flug:
http://www.onlinecontest.org/olc-2.0/gliding/flightinfo.html?dsId=4102885



760km Ein schöner Namibia Tag


20.11.2014

Es war mal wieder richtig schönes Namibia Flugwetter. Die Vorhersage versprach eine Basis um 5100m mit Wolken im Nordwesten und Nordosten. Wir entschieden uns für den Osten.

Flugweg vom 20.11.2014
Wie üblich gingen wir es langsam an und sind um 11:36 loc gestartet. Je weiter wir nach Osten kamen, desto höher ging die Inversion. Ab dem Nossob River hatten wir dann Wolken. Auf dem ersten Schenkel von 230 km hatten wir einen Schnitt von 120 km/h. Dann haben wir nach Süden gedreht und sind parallel zum Grenzzaun 208km mit einem Schnitt von 150 km/h geflogen. Das hat richtig Spaß gemacht. Noch einen kleinen Schenkel nach Norden, weil es so schön war und dann kam der anstrengende Teil, gegen den Wind im Blauen nach Hause.

Auch der Heimflug verlief ohne nennenswerte Probleme. Es ging recht gut im Blauen und bald hatten wir Endanflughöhe. Wie das immer so ist, wenn man dann keinen Bart mehr braucht, dann fliegt man mitten hinein. Wir haben dann noch über Bitterwasser hinaus verlängert und die wunderschöne Abendstimmung im Cockpit genossen.

Abendstimmung
Da es im Januar bis April viel geregnet hat ist viel Gras
gewachsen und dieses Gras überdeckt jetzt den roten Sand
der Kalahari. Die Farmer freut es, uns fehlt das leuchtende Rot.
Fazit: 763 OLC km, Schnitt: 121,4 km/h, Flugzeit: 6h 23min








Sehr bockig heute

19.11.2014
Heute sind wir mal wieder geflogen.
Im Osten waren einige Wolken und wir hatten starken Westwind mit ungefähr 30 km/h.

Flugweg vom 19.11.2014
Erst war es wie in den letzten Tagen schwierig durch die Blauthermik an die Wolken zu kommen. Dann ging es jedoch recht gut. Es war aber sehr bockig. Kaum ein Bart war rund zu bekommen und auch im Geradeausflug war es eine gute Maßnahme die Anschnallgurte strammer zu ziehen.


Schöne Wolken, aber ich meine man
könnte sehen, dass es bockig war.

Fazit: 615 OLC Km, Schnitt 119 km/h
Hier der Flug:




Ekke Uhr war zu Besuch

15.11.2014 bis 18.11.2014

Ekke Uhr ist ein Freund und Mitglied in unserem Heimatverein, der sich sehr gut mit WLAN auskennt. Da er beruflich gerade in Kapstadt zu tun hatte, hat er uns besucht.

Christa und ich haben ihn von Windhoek abgeholt eine kleine Stadtrundfahrt durch Windhoek gemacht.

Die Stadtkirche in Windhoek

Am nächsten Tag wurde das WLAN Netz in der Bitterwasser Anlage optimiert. Ekke hat dabei sehr gute Arbeit gemacht.
Die mitgebrachte Hardware wird begutachtet
Der 17.11. war zum Fliegen gedacht. Wir haben einen kurzen Flug unternommen und Ekke konnte einen Eindruck von den fantastischen Segelflugmöglichkeiten hier in Namibia bekommen. Den Abend haben wir mit einem Sundowner im privaten Kreis beschlossen.

Sundowner auf der Düne.
Der unverwechselbare rote Sand der Kalahari


Am 18.11. haben wir Ekke nach Windhoek zum Flughafen gebracht.

Christa und ich sind danach noch in der Stadt Windhoek gewesen und haben versucht einiges für unseren Bungalow einzukaufen. Erfolgreich waren wir beim Kauf von zwei Nachttischlampen. Wir habe zwar welche in unserem Bungalow, die gefielen uns aber nicht. Die Verkäuferin der Lampen fragten wir nach Glühbirnen für die Lampen. Sie hatten zwar Glühbirnen, aber nur mit der großen Fassung E27. Die gekauften Lampen haben aber die kleine Fassung E14. Das sei aber kein Problem meinte die Verkäuferin und nannte uns drei Geschäfte, in denen wir sicherlich die Glühbirnen bekommen würden. Mittlerweile haben wir fünf Geschäfte in Windhoek und alle Geschäfte in Marienthal abgeklappert. E14 scheint es in Namibia nicht zu geben. Wir werden also im Dezember in Deutschland die Glühbirnen kaufen und mit nach Namibia nehmen.