Freitag, 25. Januar 2013

River Dance Lodge


20.01.2013
Heute hieß es wieder eine große Strecke zu fahren. Auch heute sind wir die erste Strecke wieder D- Straßen gefahren.
Auch heute das erste Stück Gravelroad
Die Gegend hier ist das Ovambo Land. Uns beeindruckten die vielen Kraals. Besonders weil außen herum kein Müll lag. 
Ein typischer Kraal im Ovamboland
In der Lodge waren wir die einzigen Gäste. Die abendliche Bootsfahrt auf dem Okavango war schön, aber nichts Besonderes.
Frühstück am Okavango

Frans Indongo Lodge


19.01.2013
Abfahrt ab Bitterwasser zum zweiten Teil des Urlaubs
Heute war der Weg das Ziel. Wir sind ca. 600 km gefahren, davon ca. 400 km auf Gravelroad. Ich liebe es auf solchen unbefestigten Straßen zu fahren. Natur pur. Da es in dieser Gegend in den letzten Tagen geregnet hatte, war ab und an der Allradantrieb gefordert.
Straßen wie ich sie liebe

Die heutige Tagesstrecke
Wie in dieser Jahreszeit zu erwarten waren außer uns nur noch sechs weitere Gäste in der Lodge.

Freitag, 18. Januar 2013

Verladen

18.01.2013
Heute ist Verladetag. Unser ARCUS kommt als letzter in den Container. Es hat wie erwartet gepasst.
Da muss noch der Rumpf rein.

Der Rumpf ist drin

Und auch alle Kleinteile sind drin.
Gesamtstatistik:
Der ARCUS hat diesen Winter insgesamt 37 Starts gemacht und ist dabei 192 Stunden geflogen. Davon habe ich im November/Dezember 14 Starts und 79 Stunden gemacht. Mit Christa haben wir nochmals 8 Starts und 41 Stunden geflogen. Es hat sich gelohnt den ARCUS nach Bitterwasser zu schicken.

Den Rest des Tages verbringen wir nochmals mit einem Besuch bei unserer Familie in Hoachanas.

Morgen werden wir den zweiten Teil unseres Urlaubes antreten. Wir wollen ganz hoch in den Nordosten Namibias in den Caprivistreifen fahren. Die Regenzeit ist bereits angebrochen und nach der Wettervorhersage hat es dort bereits kräftig geregnet. Wir haben einen 4x4 Toyota Highloox und sind damit gut ausgerüstet. Wir lassen uns überraschen was auf uns zukommt. Die Lodges sind jedenfalls gebucht. Eine Lodge hat gemeldet, dass sie im Falle von zu viel Wasser einen Ersatz besorgen würde.

Da wollen wir hin.
Ich werde Euch, vorausgesetzt unterwegs haben wir Internetanschluss, in diesem Blog über den weiteren Verlauf auf dem Laufenden halten.

Donnerstag, 17. Januar 2013

ARCUS putzen

17.01.2013
Wie erwartet soll der heutige Tag nicht so gut werden wie gestern.

Nach dem schönen Flug von gestern haben wir beschlossen in aller Ruhe den ARCUS zu reinigen und für den langen Seetransport im Container vorzubereiten. Geflogen wird von uns nicht mehr. Morgen früh soll der ARCUS abgerüstet und in den Container verstaut werden. Bin mal gespannt. Unser Flugzeug ist das letzte, das in den Container kommt. Drei Flugzeuge sind schon drin. Ob da noch genug Platz ist?

Noch einmal Namibia Wetter

16.01.2013
Heute war noch einmal so richtig gutes Namibia Wetter. Auch die Vorhersage war entsprechend.

Die vorhergesagte PFD (potentielle Flugdistanz). Die braunen Gebiete sind die besten.

Der heutige Flugweg
Also haben wir uns auf einen vollen Flugtag eingerichtet. Um 11:36 Uhr lok. sind wir gestartet. In Platznähe standen bereits die ersten Wolken und der erste Bart ging mit guten 2,3 m/s auf 3.200 m.

Dann gemäß der Wettervorhersage "ab in den Süden". 187 km mit einem Schnitt von 118 km/h. Für den frühen Tag nicht schlecht. Hinter Gibeon wurde es dunkler und der Himmel war abgeschirmt. Wir drehten deshalb nach Nordosten, Richtung Gobabis ab. Auf dieser Strecke sank die Basis immer mehr ab. Ausserdem hatten wir ca. 20 km/h Gegenwind auf diesem Schenkel. Wir schafften die 328 km mit einem 118 km/h Schnitt. Irgendwie sahen alle Wolken super aus und wir erwartetet mindestens 5 m/s aber es wurden immer nur 2-3 m/s. Wie wir später erfahren haben ging es den anderen Piloten auch nicht anders.

Kurz vor Gobabis haben wir dann nach Südwesten gedreht, bis wir gegen die angesagte Schauerlinie im Westen gestossen sind.

Nach 7 Stunden sind wir weit vor Sonnenuntergang gelandet. Es war ein super Flugtag. Wir gehen davon aus, dass es unser letzter Flug in dieser Saison in Bitterwasser ist. Morgen soll es nicht so gut werden und wir haben uns "Sattgeflogen".

Dieses Bild soll uns bis November 2013 in Erinnerung bleiben.
Ergebniss:
OLC:  841 km
Flugzeit: 7:07 Stunden

Hier der Flug:
http://www.onlinecontest.org/olc-2.0/gliding/flightinfo.html?dsId=2815937


Mittwoch, 16. Januar 2013

Traue keinem Meteorologen

15.01.2013
Auch in Namibia darf man dem Wetterbericht nicht trauen.
Eigentlich sollte heute nochmals sehr gutes Wetter sein. Aber grosse Abschirmungsfelder und Schauer beeinträchtigten die Thermik heftig. Ganz weit im Osten, in Botswana, soll es sehr gut gewesen sein. Aber das war uns zu weit weg, bei angesagten Gewittern in Bitterwasser.

So haben wir einen schönen "Sight seeing " Flug gemacht und sind nach 4 Stunden gelandet.

Hier der Flug:

http://www.onlinecontest.org/olc-2.0/gliding/flightinfo.html?dsId=2815344

Montag, 14. Januar 2013

Pause

14.01.2012
Heute haben wir und alle anderen Piloten einen Tag Pause eingelegt. Es soll schon am frühen Nachmittag starke Schauertätigkeit im Raum Bitterwasser sein.

Wir sind vormittags mit einigen Freunden nach Hoachanas gefahren und haben ihnen das Leben in Hoachanas gezeigt. Die Freunde waren sehr beeindruckt.




Jetzt wird es schaurig

13.01.2013
Die Wettervorhersage sagt mehr Schauer voraus und so war es dann auch.

Wir haben es, wie immer, gemütlich angehen lassen und sind bei guter Cumulsbewölkung um 12:38 Uhr lok. gestartet. Entsprechend gut war dann auch der erste Bart mit 3,2 m/s Durchschnitt bis auf 3.800m.
Der heutige Flugweg
Wir sind Ostkurs geflogen, bis nach ca. 100km die ersten Schauer den Weg versperrten. Am Nossab Fluss sind wir Richtung Südwesten, Helmeringhausen abgedreht. Aber auch hier kamen unterhalb von Marienthal wieder Schauer auf.
Heute viele Schauer
Wir haben dann nach Norden, Richtung Rehoboth abgedreht. In Höhe Schlipp waren dann aber wieder Schauer voraus und wir haben uns entschieden den Flug zu beenden um früh genug wieder Zuhause zu sein.

Es war auch heute wieder ein völlig stressfreier Flug, der sehr viel Spass gemacht hat.

Ergebniss:
Flugzeit: 5:45 Stunden
OLC: 698 km

Hier der Flug:
http://www.onlinecontest.org/olc-2.0/gliding/flightinfo.html?dsId=2814426


Sonntag, 13. Januar 2013

Ein schöner Tag

12.01.2013

Wir haben es heute mal wieder ruhig angehen lassen. In aller Ruhe den Vormittag verbracht und den ARCUS schon mal an die Startstelle gefahren. Mittag gegessen und um 13:00 Uhr lok. sind wir dann gestartet.

Der heutige Flugweg
Als wir starteten war es immer noch blau und die Wolken standen ca. 120km entfernt hinter dem Nossob im Osten. Wir haben uns dann mit mäßigem Steigen und niedriger Höhe an die Wolken gekämpft und waren froh, dass wir nicht eine Stunde früher gestartet sind, denn zu dieser Zeit war das Steigen noch schlechter. Aber dann ging es gut. Zwar waren einige der Wolken "Blondinen" (Sehen super aus, kannst Du aber nichts mit anfangen). Im Großen und Ganzen war es aber ein schöner, entspannter Flug,

In Bitterwasser wird es jetzt immer ruhiger. Jeden Morgen reisen einige Gäste ab und anreisende Gäste gibt es nicht mehr. Aber irgenwie ist es schön. Die reisen ab in das kalte und dunkle Europa und wir dürfen noch hier bleiben. :-)

Uns fällt gegenüber dem Vorjahr auf, daß es wesentlich trockener ist. Die Pfanne ist nach wie vor benutzbar und starke Regenschauer, wie in den Vorjahren, haben wir bisher hier nicht gehabt. Toi, toi, toi. Die Cracks fliegen nach wie vor jeden Tag 1.000km.

Ergebis des Tages:
OLC Km: 730
Flugzeit: 5:59 Stunden

Hier der Flug:
http://www.onlinecontest.org/olc-2.0/gliding/flightinfo.html?dsId=2813722

Samstag, 12. Januar 2013

Bei Juleata in Derm

11.01.2013
Da für heute wiederum die Vorhersagen nicht optimal waren, trotzdem sind 1.000km geflogen worden, haben wir den Tag genutzt und sind nach Derm gefahren.

Die Mutter unserer Patenfamilie, Juleata, ist Polizistin und hat in den letzten Jahren viele Lehrgänge und Schulungen mitgemacht. Sie ist nun "Station Commander" der Polizeistation in Derm.
Derm liegt ungefähr 50 km von Bitterwasser entfernt.

Wir haben Juleata und die Familie dort besucht. Es war ein sehr interessanter Tag und es ist schön zu sehen, wie es der Familie von Jahr zu Jahr besser geht.

Die bestens renovierte Polizeistation in Derm

Die Chefin Juleata