Sonntag, 13. Januar 2013

Ein schöner Tag

12.01.2013

Wir haben es heute mal wieder ruhig angehen lassen. In aller Ruhe den Vormittag verbracht und den ARCUS schon mal an die Startstelle gefahren. Mittag gegessen und um 13:00 Uhr lok. sind wir dann gestartet.

Der heutige Flugweg
Als wir starteten war es immer noch blau und die Wolken standen ca. 120km entfernt hinter dem Nossob im Osten. Wir haben uns dann mit mäßigem Steigen und niedriger Höhe an die Wolken gekämpft und waren froh, dass wir nicht eine Stunde früher gestartet sind, denn zu dieser Zeit war das Steigen noch schlechter. Aber dann ging es gut. Zwar waren einige der Wolken "Blondinen" (Sehen super aus, kannst Du aber nichts mit anfangen). Im Großen und Ganzen war es aber ein schöner, entspannter Flug,

In Bitterwasser wird es jetzt immer ruhiger. Jeden Morgen reisen einige Gäste ab und anreisende Gäste gibt es nicht mehr. Aber irgenwie ist es schön. Die reisen ab in das kalte und dunkle Europa und wir dürfen noch hier bleiben. :-)

Uns fällt gegenüber dem Vorjahr auf, daß es wesentlich trockener ist. Die Pfanne ist nach wie vor benutzbar und starke Regenschauer, wie in den Vorjahren, haben wir bisher hier nicht gehabt. Toi, toi, toi. Die Cracks fliegen nach wie vor jeden Tag 1.000km.

Ergebis des Tages:
OLC Km: 730
Flugzeit: 5:59 Stunden

Hier der Flug:
http://www.onlinecontest.org/olc-2.0/gliding/flightinfo.html?dsId=2813722

Samstag, 12. Januar 2013

Bei Juleata in Derm

11.01.2013
Da für heute wiederum die Vorhersagen nicht optimal waren, trotzdem sind 1.000km geflogen worden, haben wir den Tag genutzt und sind nach Derm gefahren.

Die Mutter unserer Patenfamilie, Juleata, ist Polizistin und hat in den letzten Jahren viele Lehrgänge und Schulungen mitgemacht. Sie ist nun "Station Commander" der Polizeistation in Derm.
Derm liegt ungefähr 50 km von Bitterwasser entfernt.

Wir haben Juleata und die Familie dort besucht. Es war ein sehr interessanter Tag und es ist schön zu sehen, wie es der Familie von Jahr zu Jahr besser geht.

Die bestens renovierte Polizeistation in Derm

Die Chefin Juleata





Gammeln

10.01.2013
Heute war die Wettervorhersage nicht so gut und wir haben entschieden einen Tag Pause beim Fliegen einzulegen. Ausruhen, Blog schreiben, Emails bearbeiten war heute angesagt.

Donnerstag, 10. Januar 2013

Ein schöner Flug und Starkwindlandung

09.01.2012

Heute war Schauertätigkeit vom Westen her angesagt.
Wir sind deshalb erst in den Nordwesten nach Rehoboth geflogen, haben dort gewendet und sind der Schauerlinie, die sich mittlerweile gebildet hatte entlang Richtung Südosten nach Gochas geflogen. Dort haben wir umgedreht und sind in den sehr gut ausgebildeten Nordosten nach Gobabis geflogen. Um 17:00 Uhr lok. ging es Richtung Heimat. Zu Hause waren schon vereinzelte Schauer. Wir sind dann schnell vor einem Schauer, bei 60km/h Wind, gelandet. Zum Glück hat Bitterwasser 360 Landerichtungen.

Alles in allem ein schöner, typischer Namibia Flugtag.

Landung bei 60 km/h Wind
Hier der Flug:
http://www.onlinecontest.org/olc-2.0/gliding/flightinfo.html?dsId=2812095

OLC Km: 738
Flugzeit: 5:51


Technische Probleme und Pause

08.01.2013

Heute sind wir nicht geflogen. Gestern war so ein schöner, langer Flugtag, dass wir gar nicht den richtigen Drang hatten zu fliegen. Hinzu kam auch noch, dass wir ein Motorproblem am ARCUS hatten, das behoben werden musste.

Beim Schrauben
Zwei Schafe aus der Herde, die in der Wüste leben, sind ausgebüchst und in den Bungalowbereich gegangen. Bei dem schönen, grünen Gras kann man es ihnen nicht verdenken.


Von der Herde ausgerissen


Glücklich und dankbar

07.01.2013
Heute hatten wir einen tollen großen Flug. Es war der erst große Flug seit der Krankheit von Christa. Wir sind glücklich und dankbar dafür, dass Christa wieder "on Board" ist.

Die Wettervoraussichten waren sehr gut, wir haben uns aber trotzdem Zeit gelassen und sind erst um 11:30 Uhr lok. gestartet. Anfangs ging es nicht sehr hoch aber wir hatten bis zur ersten Wende (Gollschau im Nordwesten, 167 km entfernt) immerhin einen Schnitt von 115 km/h.

Kurz vor Rehoboth auf dem Weg nach Gollschau
Dann ging es die Namib Berge entlang 297 km Richtung Süden. In Helmeringhausen haben wir umgedreht und sind die Namib Berge Richtung Norden zurück geflogen. Kurz vor Gollschau haben wir dann Richtung Heimat umgedreht. Insgesamt hatten wir auf dieser ca. 600 km langen Strecke einen Schnitt von 140 km/h. Auf dieser Strecke hatten wir auch den Bart der Saison, 8m/s integriert.

8,0 m/s integriertes Steigen


Die Namib Berge

Die Wende kurz vor Gollschau haben wir um 17:15 Uhr lok. gemacht. Wir fliegen aus Sicherheitsgründen immer so, dass wir um ca, 17:00 Uhr Richtung Bitterwasser fliegen, damit wir auf jeden Fall rechtzeitig zu Hause sind.

Auf dem Heimweg wurde die Thermik immer schlechter und schließlich war sie ganz "abgeschalten". Wir konnten deshalb den Flug nicht bis Sonnenuntergang ausdehnen sondern mussten nach 7h57min und 970 km landen.

Wir waren überglücklich. Das hätten wir uns im letzten Sommer nicht träumen lassen, dass Christa das schafft.

Wir danken Gott und dem Ärzte- und Pflegeteam des Kreiskrankenhauses Bad Homburg um Prof. Dehnschlag und Dr. Spiegelberg für Ihren Einsatz. Es hat sich gelohnt!

Hier der Flug:
http://www.onlinecontest.org/olc-2.0/gliding/flightinfo.html?dsId=2811004

Glück im Unglück

06.01.2013
Leider gibt es auch in Bitterwasser nicht nur Sonnenseiten.
Kurz nach dem Start fing heute morgen der Motor eines Nimbus 4 DM Feuer. Der Pilot hat genau richtig reagiert und den Flieger sofort wieder gelandet. Pilot und Pilotin konnten das Flugzeug schnell verlassen und dann leider nur noch zuschauen, wie es vollkommen abbrannte.

Die Aircraft Accident Investigation haben mit der Unfallaufnahme begonnen, wichtig für alle dürfte im Moment jedoch nur sein, dass keine Personen zu Schaden gekommen sind.

Wir sind deshalb heute nicht geflogen.

Sonntag, 6. Januar 2013

Besuch in Hoachanas und Systemcheck

05.01.2012
Heute morgen sind wir zuerst zu unserer Familie nach Hoachanas gefahren. An der Kirche standen jede Menge (ca. 30 Stück) Autos. Ein Anblick, wie wir ihn hier noch nie erlebt haben. Es stellte sich heraus, dass eine 94 jährige Frau gestorben war und diese Frau in ganz Namibia bekannt war und die Trauergäste zum Teil von sehr weit her angereist waren.

Für unsere Patenfamilie war heute Weihnachtsbescherung, neben vielen nützlichen Dingen haben die Kinder eine Playstation bekommen. Das war natürlich der Hit.
Elias mit der neuen Playstation

Genius

Ein Teil der Familie
Fliegerisch ging es dann am Nachmittag los. Als wir startbereit waren kam jdeoch die Nachricht, dass auf der Pfanne jede Menge Springböcke (Fritz sagte 300 Stück) herumliefen. Dadurch war an ein Starten natürlich nicht zu denken. Erst Springböcke jagen. Wir haben sie dann systematisch in eine Ecke der Pfanne getrieben und dort das Tor im Zaun aufgemacht, damit sie auf die andere Seite des Zaunes konnten. Leider haben sich bei dieser Aktion drei Springböcke selbst umgebracht, da sie gegen den Zaun gerammt sind und sich darin verheddert haben. Jetzt gibt es die nächsten Tage Springbockbraten. Ist übrigens sehr lecker.

Um 15:35 Uhr lok. sind wir dann endlich gestartet, vorsichtshalber mit zwei Autos "Geleitschutz". Der Flug verlief dann fantastisch. Der erste Bart ging direkt direkt mit interiert 3,0 m/s auf über 4.300m im Blauen. Wir haben dabei einen Systemcheck gemacht und vor allen Dingen festgestellt, dass Christa den Flug von knapp 4 Stunden sehr gut überstanden hat. Das lässt hoffen.

Hier der Flug:
http://www.onlinecontest.org/olc-2.0/gliding/flightinfo.html?dsId=2809206

Angekommen

04.01.2012
Endlich wieder angekommen.
Eigentlich sollte unser Flug um 19:10 Uhr abgehen. Er wurde aber kurzfristig verschoben auf 21:45 Uhr. Als wir dann auf die Startbahn 18 gingen war es 22:20 Uhr. Entsprechend verspätet kamen wir an.

Wir haben auf dem Flughafen drei andere Segelflieger/innnen getroffen, die wir in unserem Auto mit nach Bitterwasser genommen haben.
Auf der Fahrt haben wir dann einige Tiere gesehen (Orix, Springbock etc.) so daß unsere Mitfahrer, zwei von ihnen sind das erste mal hier, total begeistert waren. Als dann auch noch am Abend ein Sundowner stattfand war die Begeisterung kaum noch zu bremsen.

Christa in der untergehenden Sonne
Ansonsten habe ich hier alles wieder so vorgefunden wie ich es im Dezember verlassen habe.

Donnerstag, 3. Januar 2013

Es geht wieder los

03.01.2013

Lange war es ruhig in diesem Blog. Trotzdem ist 8F viel geflogen.

Vom 10. Dezember bis 18. Dezember 2012 hatten Horst Seifert und Uli Michels, das sind Freunde aus unserem Nachbarverein Riedelbach, das Flugzeug. Leider konnten die beiden an vier Tagen nicht fliegen, da ein Haltewinkel an der Ausfahrspindel des Motors einen Riss hatte und erst ein Ersatzteil nach Namibia geschafft werden musste.
Trotzdem sind beide begeistert nach Hause gekommen.
Hier Ihre Flüge:
http://www.onlinecontest.org/olc-2.0/gliding/flightbook.html?sp=2013&st=olcp&rt=olc&pi=12680

Vom 26. Dezember 2012 bis 01.01.2013 hatten Serena ud Claus Triebel (Vater und Tochter) die 8F. Die beiden konnten ihren recht kurzen Aufenthalt sehr gut nutzen und sind nur an einem Tag nicht geflogen.

Hier Ihre Flüge:
http://www.onlinecontest.org/olc-2.0/gliding/flightbook.html?sp=2013&st=olcp&rt=olc&pi=18979

Heute Abend werden Christa und ich (Wolfgang) mit Air Namibia wieder nach Bitterwasser fliegen. Wir freuen uns unheimlich darauf , sind glücklich und danken Gott dafür, dass Christa dass nach Ihrer schweren Krankheit schafft.