Samstag, 23. Dezember 2017

Gegen die Vorhersage

Freitag, 22.12.2017

Wieder ein Tag mit mittelmäßiger Vorhersage.

Egal, besser später Start als gar nicht fliegen.

Gegen 12 gestartet, und wieder kein Glück beim Abflug.

Wieder 15 Minute später klappte es dann doch.

Entgegen der Vorhersage standen im Osten Wolken.

Also los.

Merkwürdigen Wolkenfetzen, die oben überströmt waren, folgend, ging es nach Nordost, Richtung Mamuno, an der Grenze nach Botswana.

Die Fetzen brachten passables Steigen und 100 km späten waren die Wolken erreicht.



Bei ca. 250 km auf BW ging es auf Südkurs, da es weiter östlich wieder Schauer gab.

Entlang der Grenze zu Botswana, ging es nun 250 km nach Süden bis zum Lendepas, wo die Wolken endeten.

Dieser Wolkenkante entlang ging es Kurs Heimat.

Die Steigwerte wurden schlechter, und ca. 100 km vor BW hörte die schöne Bewölkung auch wieder auf.

Wie beim Abflug ging es trotzdem recht gut.

Im Gegensatz zum Osten wo wir kaum über 3000m NN kamen, ging es hier auf knapp 4300m NN.

Das gestaltete die 70 km nach Hause doch sehr entspannend.

Der Versuch den Flug noch zu verlängern, scheiterte aber an der einschlafenden Thermik.

Doch halt, kurz vor der Pfanne warf sich uns doch noch ein schwacher Aufwind in den Weg.

Den nahmen wir dann doch noch mit, bis der Integrator unter 0,5 m/s ging.

Grade abgeflogen,  lockte er uns noch einmal mit fast 1,9 m/s.

Also gut, noch einmal hinein.

Da der Tag nun aber doch langsam dem Ende zuging, begann die Rechnerei, wie lange wir diesen Aufwind nutzen können und wie lange und weit wir die Höhe nach Westen, gegen den Wind, abfliegen können.

Da die Landerichtung 27 war, beschlossen wir, den Worten von Wolfgang folgend, erst nach Sunset (19:32 loc) zu landen.

Wir streckten den Flug also so lange nach Westen bis PocketStrepla ein 750 km Dreieck meldete, wir mit der Strecke nach Hause über 800 km kommen würden und der Sunset überschritten wäre.

Auf dem Heimweg erreicht uns nun auch der Funkspruch von BW, dass die letzten 15 Minuten mögliche Flugzeit des Tages nach Sunset angebrochen seien.

Noch die 810 km, kurz vor Hoachanas, voll gemacht, 2 Flieger landen lassen und als letzter um 19:43 in Bitterwasser aufgesetzt.

Ein wirklich traumhafter Flug!

810,5 km, 7h 16`, Genial!

https://www.onlinecontest.org/olc-2.0/gliding/flightinfo.html?flightId=2141957375


Doch noch ein Flugtag

Donnerstag, 21.12.2017

Kurz nach 13 Uhr sind wir heute doch noch in die Luft gekommen.

Nach dem wir den Motor aus hatten, war auch das steigen weg.

Die nächsten 15 Minuten suchten wir einen Aufwind.

Als wir endlich oben waren, ging es entlang einer Wettergrenze nach Südsüdwest, an Marienthal vorbei.

Im Osten Wolken mit eingelagerten Schauer und im Westen blau.

Bei ca. 120 km auf Bitterwasser drehten wir um und folgten einer etwas westlichen Linie nach Norden.


der Höhe von Bitterwasser hörten die schönen Wolken auf, und wir tasteten uns unter merkwürdig aussehenden Wolken weiter.

40 km später kehrten wir um, um unser Glück zuhause am Rande der Ausbreitung zu versuchen.

Das glückte uns auch, aber der weitere weg nach Süden war von Schauern rechts und links gesäumt.

Als sich am Ende des Korridors der Schauer unterhalb der normalen Basis eine neue Wolke bildete beschlossen wir umzukehren.

Der Bestie in den Rachen schauen ist OK, aber am Zäpfchen kitzeln nicht!

Noch ein Aufwind um erneut den Norden zu testen.

Ohne wirkliche Perspektive, beschlossen wir zu landen.


459,5 km, 4h 09`, Spiel mit den Elementen

https://www.onlinecontest.org/olc-2.0/gliding/flightinfo.html?flightId=2047232544

Donnerstag, 21. Dezember 2017

Bitterwasser bei Nacht


Regen ! ! !

Donnerstag, 21.12.2017

Wecker klingelt um 5:45!

Ab ins Bad.

5:50 es beginnt zu regnen!!!


Apropos Regen, Gestern hätte man wohl doch bis ca. 18:00 fliegen können!

Der Regen kam pünktlich um 20:15 zu Beginn des Abendessen.


Mittwoch, 20. Dezember 2017

Zwangsruhetag!

Mittwoch, 20.12.2017

Kalt, Labil und Feucht.

Erst schwaches Steigen und tiefe Basis, danach Überentwicklung.

Ruhetag

Dienstag, 19.12.2017

Prognose: Erst niedrig und blau, dann Überentwicklung mit Schauer und Gewitter.

Flugplanung Schneutz: Aminus, Aus, Golschau, Marienthal (ca.1200 km), aber auch Wechselwäsche!

Um ca. 15 Uhr kam die Böhenwalze mit Sturm und Sandfahnen.

Danach war es wieder schön.




Zu früh gestartet

Montag, 18.12.2017

Die Wetterprognose war heute nicht optimal!

Im Osten Schauer und Gewitter, im Süden blau mit Starkwind und im westen indifferent.

11:45 gestartet und Richtung Pokweni im Norden abgeflogen.

Kein Steigen gefunden und zurück zum Platz.

Motor geworfen und das ganze noch mal.

Mit besser werdenden Steigwerten und zusammen mit anderen Fliegern ging es nun im blauen nach Nordwesten wo die Wolken lockten.

Kurz hinter Rehoboth, (120 km) direkt am Luftraum von Windhoek waren die ersten Wolken erreicht.

Hier ging es mit 3 m/s hinauf auf 4176m NN, wo die Temperatur erträglich wurde.

Kurs Süd, knapp 60 km später ging es auf fast 5000m NN.

Bei Kilometer 82 hörten die letzten Wolkenfetzen auf.

Kurs Ost ging es jetzt 70 km ohne nennenswertes Steigen ins Blaue.

Etwas östlich der B1, 40 km vor Bitterwasser, trafen wir Ulf Merbold mit seinem Ventus 2cxM.

Gemeinsam bastelten wir uns nun Richtung Heimat.

Etwas nördlich von Bitterwasser trafen wir wieder auf Wolken.

Jetzt folgte ein kleines Dreieck nach Westen und Norden (Victoria und Pokweni).

Nachdem auch Gerd eigentlich keine wirkliche lust mehr hatte, ging es nach Hause.

550 km, 5h 44` und als Strecke das Haus vom Nikolaus geflogen.

https://www.onlinecontest.org/olc-2.0/gliding/flightinfo.html?flightId=1827950200


An der Wettergrenze entlang

Sonntag der 17.12.2017

Heute ging es entlang einer Wettergrenze 306 km nach Südost Richtung Mata-Mata.

Auf dem Rückweg wurde die Bewölkung im Osten dichter und im Westen schirmte es etwas ab.

Nun machten sich auch die 25 km/h gegenwind bemerkbar.

Schön das wir in dieser Situation die V9 (Arcus M von und mit Uli Gmelin) trafen.

Der zeigte uns ein paar Bärte bei denen der Integrator zeitweise über 7 m/s lag.

Diese konnten wir später nur mit einigen 4,5 m/s Bärten erwidern.

Im Osten hatte ein Schauer alle Entwicklung beendet, daher wichen wir nach Westen, Richtung Marienthal, aus.

Hier verließen wir, nach knapp 1h 10` Theamflug, die V9 die wieder nach Süden abbog.

Nach etwas suchen wurden aus dem 1m/s rasch wieder 2 m/s bis 3/s steigen bis 4200m NN und später sogar 5200m NN bei Marienthal.

Nun folgten wir einem breiten Wolkenband nach Norden, bis Kalkrand (Querab im Westen von Bitterwasser), wo wir auf eine kleine Regenfahne trafen.

Auf Kurs Bitterwasser trafen wir wieder auf steigen und beschlossen wieder nach Norden zu fliegen.

Hier bildeten sich unterhalb der breit gelaufenen Aufreihung wieder frische Wolkenfetzen an denen man vorbei steigen konnte.

Noch ein Stück nach Norden an den Luftraum von Windhoek und nur noch ca. 90 km zurück nach Bitterwasser.

Auf Kurs nach Süden bildeten sich wieder eine Linie frische fetzen die in einem Schauer südlich von Bitterwasser endeten.



Dieser folgend umflogen wir den Schauer im Westen.

Als sich dieser auch optisch (Blitze) bemerkbar machte, drehten wir um und flogen wieder nach Norden.



Auf dem Rückweg hatten wir nur noch Augen für das Naturschauspiel vor uns,und vergaßen dabei unser Dreieck zu schließen! ;-((

Ja, auch mir passiert so was!





926,8 km, 7h 34`, tolle Erlebnisse und traumhafte Eindrücke!

https://www.onlinecontest.org/olc-2.0/gliding/flightinfo.html?flightId=1713499508